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Musikalische Aufbrüche im Zeughaus Neuss

Musikalische Aufbrüche im Zeughaus Neuss

Bei dem nächsten Konzert der Kammerakademie spielt Clemens Hagen das Violoncello.

Neuss. Hintergründig und doch verspielt sowie musikalisch anspruchsvoll — so wird das erste Cellokonzert von Dmitri Schostakowitsch beschrieben. Nach den beiden Klavierkonzerten spielt die Deutsche Kammerakademie Neuss nun das nächste Werk des russischen Komponisten.

Die Leitung hat Lavard Skou-Larsen, den Solopart am Violoncello spielt Clemens Hagen. Der ist Mitglied des international renommierten Hagen Quartetts, das für die deutsche Grammophon 45 CDs eingespielt hat. Höhepunkte der jüngsten Spielzeit waren für ihn die Festwocheneröffnung in Wien mit den Wiener Philharmonikern sowie zwei Konzerte bei den Salzburger Festspielen.

Für Hagen gehört Schostakowitschs erstes Cellokonzert seit seiner Jugend zu den Favoriten der Gattung. Die Deutsche Kammerakademie wird das Werk mit zwei Klassikern umrahmen. Den Auftakt bildet die glanzvolle Ouvertüre zu Betulia liberata von Wolfgang Amadeus Mozart. Am Ende steht die erste Symphonie von Ludwig van Beethoven, mit der der Komponist auf Joseph Haydns Spuren wandelte. Die Rolle des Gastdirigenten übernimmt Ralf Gothóni.

Das Konzert unter dem Motto „Aufbrüche und Rückblicke“ beginnt am Sonntag, 13. Februar, um 18 Uhr im Zeughaus Neuss am Markt 42-44. Die Kartenreservierung ist auch online möglich.