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Mehr als 600 Starter: Gelungene Premiere für den Neusser Osterlauf

Mehr als 600 Starter: Gelungene Premiere für den Neusser Osterlauf

Den Halbmarathon gewann der Favorit Nikki Johnstone. Über zehn Kilometer setzte sich Habtom Tedros durch.

Neuss. Die 500 hatte er vorsichtig angepeilt, mit knapp über 600 Startern endete der 1. Neusser Osterlauf für Veranstalter Simon Kohler als voller Erfolg. „Was für ein geiler Tag“, bilanzierte der Chef der Agentur „ID4Sports“, die nach dem Firmenlauf (Südpark) und Silvesterlauf (Uedesheim) einen dritten kommerziellen Lauf in Neuss geschaffen hat.

Bei guter Stimmung im Rheinpark und im Hammfeld ganz vorne mit dabei war Nikki Johnstone: Der Lehrer an der Internationalen Schule in Neuss (ISR) war als großer Favorit in den Halbmarathon gegangen und stellte in 1:08:51 Stunde auf der eigentlich als eher langsam eingestuften Strecke eine persönliche Bestleistung auf. „Heimspiele sind eben immer am schönsten“, sagte der Schotte, der schon am Morgen beim Bambinilauf für den Nachwuchs vorausgelaufen war: „Das hat mit den Kiddies super viel Spaß gemacht“, sagte Johnstone, der sich später auf dem für ihn nicht unbekannten Areal bestens zurechtfand: „Wir trainieren, wie auch viele andere Läufer, sowieso oft im Rheinpark. Eine schöne Strecke, dazu noch die strahlende Sonne heute — perfekte Bedingungen.“ Johnstone siegte vor René Haas (1:21:41) und Lukas Streese (1:22:30). Bei den Frauen kam die Aachenerin Anne Lubjuhn (1:31:20) vor Silvia Michalka (1:37:29) und Ulrike Adriany (1:37:55) als Erste ins Ziel.

Auch über zehn Kilometer gab es einen Neusser Heimsieg, weil Habtom Tedros (TG Neuss) nahtlos an seine zuletzt starken Ergebnisse anknüpfte. Tedros lief in 33:41 Minuten über die Ziellinie und war dabei längst aus den Augen seiner Verfolger Karsten Kruck (34:07) und Hagen Bierlich (34:28) geraten. „Es war zwar ein bisschen windig“, sagte Tedros, „aber die Zeit ist am Ende dann ja doch gut gewesen. Das hat Spaß gemacht.“

Die Regensburgerin Anna Plinke war in 37:17 Minuten die schnellste Frau vor Johanna Pfützenreuter (41:54) und Natalie Hoffmann-Lenz (43:11). „Ich bin mit einer coolen Gruppe gelaufen und die Strecke am Rhein entlang war echt schön“, sagte sie.