Meerbuscher wollen wieder Spektakel bieten

Meerbuscher wollen wieder Spektakel bieten

Fußball-Landesligist trifft heute auf den MSV Düsseldorf. Kapellen tritt beim 1. FC Viersen an.

Rhein-Kreis. Während der TSV Meerbusch heute den MSV Düsseldorf empfängt, sind die anderen Fußball-Landesligisten aus dem Rhein-Kreis erst morgen im Einsatz.

Bietet der TSV seinen Fans heute (16 Uhr, Nierster Straße) das nächste Spektakel? Die jüngsten beiden Partien gewann der Spitzenreiter mit 7:0 und 6:1 und schraubte seine Trefferzahl auf 52 in 15 Spielen. „Die Jungs sind heiß. Sie wollen ihren Fans auf eigenem Platz unbedingt wieder etwas bieten“, sagt Meerbuschs Teammanager Horst Riege. Trainer Toni Molina ist gegen die angriffsstarken Marokkaner vom MSV zu Umstellungen gezwungen, weil in Nicolai Neuberth und Vincent Reinert zwei Akteure ausfallen, die zuletzt zur ersten Elf gehörten. Neuberth befindet sich privat auf Reisen, Reinert ist verletzt. Der Mittelfeldspieler hat sich vermutlich einen Bänderriss im Knie zugezogen und wird der Mannschaft einige Wochen fehlen — sollte der Befund die ersten Vermutungen bestätigen. Dagegen sind die Offensivkräfte Kevin Dauser und Lennart Ingmann wieder an Bord.

Die Zweite des TSV tritt morgen (16 Uhr) beim ASV Mettmann an. Das Duell des Tabellen-13. beim 15. steht im Zeichen des Abstiegskampfes. Mettmann ist seit drei Partien sieglos (zwei Unentschieden).

Die Dormagener empfangen morgen (15 Uhr, Bezirkssportanlage Nievenheim) die VSF Amern — das auswärtsschwächste Team der Liga. Alles andere als der vierte Heimsieg kommt für die Gastgeber daher nicht infrage. Doch Co-Trainer Thomas Boldt warnt: „Auf deren Auswärtsbilanz können wir uns nicht verlassen. Amern ist eine echte Wundertüte. Ich finde, dass sie unter ihrem eigenen Leistungsvermögen spielen.“ Nicht mitwirken kann Nievenheims Abwehrchef Nils Dübbert (Urlaub). „Er ist ein Leader und Leistungsträger. Doch wir haben auch schon andere Spieler ersetzen können. Tim Rohde ist eine Alternative, aber auch Daniel Dünbier ist eine Möglichkeit für die Startelf“, sagt Boldt. In der Offensive kann Nils Mäker wieder spielen. Blodt: „Es ist das letzte Heimspiel der Hinrunde, da wollen wir unbedingt drei Punkte. Wir werden nach Standards und zweiten Bällen kompromisslos verteidigen müssen und dann unser eigenes Spiel aufziehen.“

Der SCK möchte morgen (15 Uhr) beim 1. FC Viersen zurück in die Spur finden. Denn in den vergangenen drei Partien gab es nur zwei Punkte. Trainer Oliver Seibert hat dafür die Gründe ausgemacht: „Wir haben viel Ballbesitz, aber zu wenig Willen und Druck nach vorne. Da fehlten mir zuletzt die Tempowechsel im Spiel“. Für diese Umschaltmomente könnte der in den Kader zurückgekehrte Germanos Ioannidis sorgen. Kilian Lammers fehlt hingegen weiterhin. Viersen hat in den vergangenen zwölf Partien immer mindestens zwei Gegentore bekommen.

Um 14.30 Uhr empfängt der VfL morgen die Spvg. Odenkirchen auf der Bezirkssportanlage Jüchen. „Es wird eine spannende Partie, in der Kleinigkeiten und die Tagesform entscheiden. Odenkirchen steht zu Recht da oben. Sie sind sehr konstant und haben einen guten Lauf“, sagt Jüchens Trainer Michele Fasanelli.