Entscheidung wirft Probleme auf Land entzieht Neuss den Löschboot-Standort

Neuss · Seit Jahren kämpft die Stadt im Zuge einer Gefährdungsanalyse entlang des Rheins darum, Standort für ein Feuerlöschboot zu bleiben. Nun hat sich der Innenminister gegen Neuss entschieden. Das hat Konsequenzen für die Stadt.

Das 1983 in Dienst gestellte Feuerlöschboot „Alfons Frings“ ist derzeit nicht mehr einsatzfähig. Nun steht fest: Ersatz gibt es nicht.

Das 1983 in Dienst gestellte Feuerlöschboot „Alfons Frings“ ist derzeit nicht mehr einsatzfähig. Nun steht fest: Ersatz gibt es nicht.

Foto: Woitschützke, Andreas (woi)

Das Land Nordrhein-Westfalen entzieht der Feuerwehr und damit der Stadt Neuss die Verantwortung für die Sicherheit für gut 50 Kilometer auf dem Rhein zwischen Köln-Worringen und Krefeld. Davon muss Bürgermeister Reiner Breuer am Donnerstag (16.) den Haupt- und Sicherheitsausschuss in Kenntnis setzen. Ihm liege ein Schreiben aus dem Innenministerium vor, sagt Breuer, in dem Innenminister Herbert Reul seine Entscheidung mitteilt, Neuss aus dem kleinen Kreis der sieben Anrainerstädte mit eigenem Feuerlöschboot entlang des Stroms zu entlassen. Damit geht ein seit 2016 dauerndes Ringen um Neuss als Standortgemeinde der Löschboot-Flotte auf dem Rhein, zu Ende.