Kaarst: Fließender Übergang zurück in den Alltag

Kaarst: Fließender Übergang zurück in den Alltag

Medizin: SG Kaarst, Medicoreha und der Sportarzt Alois Teuber bilden eine neue Gemeinschaft.

Kaarst. Gesundheit, Therapie und Sport sollen sich in Kaarst ab Anfang April zu einer festen Einheit zusammenfügen. Auf diesen Nenner ist die neue Partnerschaft zwischen Medicoreha, der Sportgemeinschaft Kaarst und dem Sportmediziner Dr. Alois Teuber zu bringen, deren Kooperationsverträge unterzeichnet wurden. "Den Titel Gesundheitszentrum tragen wir ja schon länger, jetzt aber können wir dies auch mit Tatsachen füllen", freute sich Heinz Wieland, Vorsitzender der SG Kaarst.

Ab dem Frühjahr werden Patienten, die sich noch in der Therapie befinden, schrittweise an ein moderates Sportprogramm herangeführt. Angesprochen sind auch Kassenpatienten. "Eine Therapie ist eigentlich erst dann wirkungsvoll abgeschlossen, wenn die Patienten ohne Einschränkungen wieder an ihrem Leben teilnehmen können", erklärt Dieter Welsink, Inhaber und Geschäftsführer von Medicoreha. "Alles, was dazu notwendig ist, erhalten sie nach einem notwendigen Umbau im Gesundheitszentrum der SG Kaarst."

Der dritte Partner im Bunde ist der renommierte Sportmediziner Dr. Alois Teuber. Er stellt mit regelmäßigen Sprechstunden die medizinische Versorgung sicher. Teuber lobt die kurzen Wege zwischen Therapie und Training, von denen die Patienten in Zukunft profitieren: "Gerade als Sportmediziner kann man heutzutage nicht mehr einfach diese oder jene Therapie verschreiben. Alles ist immer stärkeren Beschränkungen unterworfen. Hier aber befindet sich alles vor Ort."

Damit die am Dienstag besiegelte Patenschaft schnell umgesetzt werden kann, werden neue Räumlichkeiten im Bereich des heutigen Foyers geschaffen. Über die Kosten dieser Baumaßnahmen und die zukünftigen Mieteinnahmen schweigt Wieland. "Es übersteigt nicht unsere Möglichkeiten", erklärt er. Wichtig sei vor allem eine vorausschauende Planung gewesen. Wieland: "Wir wollten auf keinen Fall hinterher dastehen und uns sagen müssen: Hätten wir da mal vorher dran gedacht."