1. NRW
  2. Rhein-Kreis Neuss
  3. Neuss

„Jetzt will ich das Ding gewinnen“

„Jetzt will ich das Ding gewinnen“

Die Kaarsterin Janina El Arguioui hat es in die zweite Live-Show von DSDS geschafft. Heute stellt sie sich erneut der Jury.

Kaarst. Mit ihrem Auftritt in der ersten Live-Show von „Deutschland sucht den Superstar“ hat Janina El Arguioui die Jury und die Fans begeistert. Vor der zweiten Show heute Abend um 20.15 Uhr bei RTL hat die 30-Jährige sich kurz Zeit genommen, um über ihren begeisterten Anhang und ihre „Mutterrolle“ zu sprechen.

„Ich habe gleich schon wieder Probe“, sagt sie mit aufgeregter Stimme. „Natürlich will ich das Ding jetzt auch gewinnen, das ist ja keine Frage“, gibt sie zu. In der ersten Mottoshow wurde sie von rund 60 Fans nach Köln begleitet, heute Abend wird die Unterstützung noch größer sein. „Mein Freund hat gesagt, heute wird es noch krasser als letzte Woche. Ich weiß nicht, wie er das auf die Beine gestellt hat, aber es werden rund 80 Leute von mir vor Ort sein. Die überraschen mich immer wieder aufs Neue. Das ist sehr kostbar“, sagt El Arguioui.

Janina El Arguioui, DSDS-Kandidatin

Und wenn sie singt, gibt sie ihren Fans auch viel zurück, ohne dass sie es merken: „Ich nehme eigentlich nur meinen Block wahr. Ganz viele Blicke gehen zu meinem Freund, weil er mir ein gutes Gefühl gibt“, sagt sie.

Auch in den sozialen Netzwerken wird viel über die erfolgreiche Kaarster Sängerin geschrieben, das alles bekommt El Arguioui allerdings nur nebenbei mit. „Ich kümmer mich hauptsächlich darum, was hier in Köln vor Ort los ist und blende fast alles aus, was online geschrieben wird. Die Unterstützung bekomme ich aber trotzdem mit, denn ich bekomme unheimlich viele Nachrichten auf mein Handy und sogar schon Fanpost. Das ist der pure Wahnsinn“, sagt sie. „Dich muss man einfach lieben“, sagte Jurymitglied Ella Endlich in der vergangenen Woche zu El Arguioui, in Südafrika wurde sie als „Mutter der Kandidaten“ bezeichnet. Dabei wollte sie eigentlich nicht in diese Rolle schlüpfen, sondern einfach so sein, wie sie ist. „Ich habe eigentlich nur darauf geachtet, dass es mir gut geht. Und mir geht es meistens am besten, wenn es keinen Stress gibt und keiner streitet“, sagt El Arguioui.

Und damit sich niemand streitet, hat sie darauf geachtet, dass der Ablauf stimmt. Die Kaarsterin kümmert sich auch heute noch liebevoll um ihre Mitstreiter und fragt hier und da, ob jemand etwas braucht. „Ich finde das schön und komme ganz gut mit dieser Rolle zurecht“, gesteht die älteste der verbliebenen acht Kandidaten. Mit „Respect“ von Aretha Franklin will El Arguioui die Zuschauer auch heute Abend von sich überzeugen. „Es ging schon direkt am Sonntag nach der ersten Show mit den Proben weiter. Eigentlich ist dieser Tag für die Kandidaten frei, aber ich habe ihn trotzdem genutzt, weil das schon eine riesen Nummer ist“, sagt sie — und verschwindet zur nächsten Probe. Hoffentlich zahlt es sich am Ende für sie aus.