Europa zu Gast in Neuss Hansetag: Volksfest mit Signalwirkung

Neuss · Zwischen 200.000 und 250.000 Besucher strömten laut Stadt zum Hansetag nach Neuss. Hinter den Kulissen des Volksfests standen Gremiensitzungen des Städtebundes an. Zwei klare Signale gehen von Neuss aus.

 Sie zogen Bilanz (v.l.): Bürgermeister Reiner Breuer, Jan Lindenau (Vormann der Hanse) und Richard Palermo (Leiter des Hansebüros).

Sie zogen Bilanz (v.l.): Bürgermeister Reiner Breuer, Jan Lindenau (Vormann der Hanse) und Richard Palermo (Leiter des Hansebüros).

Foto: Andreas Buchbauer

Es ist eine Zahl, die den Andrang verdeutlicht: Alleine an der „Passanten-Zählstelle“ an der Niederstraße wurden zum Hansetag mehr als 120 000 Besucher gezählt – und damit bis zu 86 Prozent mehr als an normalen Tagen. Insgesamt gehen die Veranstalter davon aus, dass zwischen 200 000 und 250 000 Gäste zu der mehrtägigen Veranstaltung in die Quirinus-Stadt geströmt sind. Diese Zahl nennt Bürgermeister Reiner Breuer, als er am Sonntag vor der Abschlussparade schon einmal ein „Vorab-Resümee“ zieht. Das Programm, betont Breuer, sei bei Delegierten und Besuchern hervorragend angekommen. „Es gab sehr viel positiven Zuspruch“, sagt er. Und Neuss habe dem internationalen Publikum „nicht nur seine lange Tradition als eine der ältesten Städte Deutschlands gezeigt, sondern getreu des Hansetag-Mottos ,Im Fluss der Zeit‘ auch den Wandel und die Innovationskraft vor Ort“.