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Gute Stimmung bei den Blauen Funken

Gute Stimmung bei den Blauen Funken

Neben den Rabaue überzeugt die Big Band „De Peppers“ mit ihrem Auftritt.

Neuss. Mehr als 700 Gäste erlebten am Samstag eine furiose Veranstaltung der Blauen Funken im Neusser Swissôtel. Die Karnevalsgesellschaft hatte zu ihrem Event „Star Revue“ eingeladen. Die Veranstaltung zählt seit Jahren zu den Höhepunkten des Neussers Karnevalswochenendes.

Ein gut aufgelegter Sitzungspräsident Thomas Frings begrüßte nach dem Einmarsch der Gesellschaft die Gäste. Nach einem Tanz der Garde und Begrüßung des Prinzenpaares kündigte sich das erste Highlight des Abends an.

Fritz Schopps, das „Rumpelstilzchen“, hatte den Rücktritt des Bundespräsidenten schon in seinen Beitrag aufgenommen und zog kräftig über den Politiker her. Ob der CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe, der als Senator und Ehrenkettenträger der Gesellschaft ebenfalls zu den Gästen zählte, darüber lachen konnte, blieb offen.

Nach dem teilweise provozierenden Auftritt Schopps folgten die Raubaue. Keyboarder „Funny“ sowie Frontmann Peter Kempermann sorgten mit ihren Musikerfreunden innerhalb weniger Minuten für eine tolle Stimmung. Schnell hatte sich die Tanzfläche vor der Bühne gefüllt.

Auch Prinz Christian hatte Spaß. Ihn zog es immer wieder ans Mischpult, denn seine Mitarbeiter waren für Licht und Ton verantwortlich. „Wir achten sehr darauf, dass wir mit der Lautstärke bestimmte Grenzen nicht überschreiten. 90, maximal 91 Dezibel, mehr geht nicht,“ erläuterte der Prinz.

Die Big Band „De Peppers“ hatte es nicht schwer, den Funken der Rabaue aufzunehmen. Besonders ihre Darbietung des Kölner Heimatliedes „Du bess die Stadt“ mit Unterstützung zweier Dudelsackbläser sorgte für Gänsehaut-Feeling. Leider ging der folgende, sehr gute Wortbeitrag von Achnes Kasulke aufgrund der leichten Unruhe im Saal etwas unter. Thomas Frings musste die Gäste ermahnen. Seine Worte führten zum Erfolg, denn die Funkengarde Erkelenz bekam wieder viel Aufmerksamkeit.

Der bekannte Stimmenimitator Jörg Knör trat später als Udo Lindenberg oder auch als Dieter Bohlen auf. Knör stellte sein Zeichentalent unter Beweis, indem er den Sitzungspräsidenten Frings innerhalb einer guten Minute trefflich skizzierte. Mit dem fulminanten Auftritt der „Bajaasch“ endete ein toller Abend im Swissôtel, der an den folgenden Karnevalstagen noch für Gesprächsstoff in Neuss sorgte. wilh