Soidarität im Kampf gegen Rechtsextremismus SPD Neuss leistet Wahlkampfhilfe in Brandenburg

Neuss/Cottbus · Nur gegen Rechtsextremismus zu demonstrieren, reicht Heinrich Thiel und der Neusser SPD nicht. Sie will dort helfen, wo die Auseinandersetzung mit Rechtspopulisten härter geführt werden muss.

Heinrich Thiel hat 2023 dem Abgeordneten Elombo Bolayela beim Kampf um den Wiedereinzug in die Bremer Bürgerschaft unterstützt. Nun plant er eine „Wahlkampfhilfe Ost“.  Foto: SPD

Heinrich Thiel hat 2023 dem Abgeordneten Elombo Bolayela beim Kampf um den Wiedereinzug in die Bremer Bürgerschaft unterstützt. Nun plant er eine „Wahlkampfhilfe Ost“. Foto: SPD

Foto: SPD Neuss/Jascha Huschauer

Mehr als 6000 Menschen haben Ende Januar auf dem Neusser Münsterplatz gegen Rechtsextremismus und für Demokratie demonstriert. Ein starkes Signal sei davon ausgegangen, so die Initiatoren von der Neusser SPD, doch der Parteivorsitzende Heinrich Thiel möchte mehr tun. „Die Auseinandersetzung mit den Rechtspopulisten wird in Ostdeutschland viel härter geführt“, sagt Thiel. Deswegen wollen die Genossen aus Neuss Solidarität zeigen und Wahlkampfhilfe im Osten der Republik leisten, wo in diesem Jahr drei Landtagswahlen stattfinden. Mit Geld (falls erforderlich), Manpower (falls gewünscht) – und mit der gebotenen Zurückhaltung. Auf keinen Fall werde man sich als vermeintlich „reicher Onkel“ aus dem Westen aufdrängen.