Ein Fest rund um das Büttgener Wahrzeichen

Ein Fest rund um das Büttgener Wahrzeichen

Zum deutschen Mühlentag an Pfingstmontag hat die Fördergemeinschaft Braunsmühle ein abwechslungsreiches Programm organisiert.

Kaarst. Führungen durch die 250 Jahre alte Braunsmühle, eine Präsentation von historischen Zweirädern der Oldtimerfreunde Glehn, Workshops im Korbflechten und ein Künstler, der aus altem Besteck schöne Schmuckstücke anfertigt — das sind nur einige der Angebote, die die Fördergemeinschaft Braunsmühle zum deutschen Mühlentag am Pfingstmontag, 21. Mai, ihren Gästen präsentiert.

Von 11 bis 18 Uhr öffnet das Büttgener Wahrzeichen für Besucher, der Eintritt ist kostenlos. Dort kommen sie in den Genuss eines deftigen Mittagessens oder Kaffee und Kuchen im rustikalem Ambiente des Mühlencafés. Für technisch interessierte Besucher bieten Mühlenexperten einen Rundgang durch die fünf Etagen der Mühle an und liefern technische Hintergrund-Informationen rund um den Mühlenturm.

Auch für die kleinen Gäste gibt es viele spannende Sachen zu endecken. Die Kinder sind eingeladen zu basteln oder sich selbst am Mahlen von Getreide und Kaffee zu versuchen. Falls der Wind günstig steht, bietet sich die Gelegenheit, den Müllern beim Mahlen zuzusehen.

Seit 18 Jahren sorgt die Fördergemeinschaft mit ihren rund 250 Mitgliedern für die Erhaltung des Büttgener Denkmals. Sowohl durch tatkräftigen Einsatz bei der Pflege der Anlage als auch durch finanzielle Mittel leistet die Gemeinschaft einen entscheidenden Beitrag zu der Erhaltung der Braunsmühle. Jedes Jahr von April bis Oktober kommen zahlreiche Besucher und erfreuen sich an der Anlage. Dennoch sucht die Gemeinschaft immer neue Mitglieder, die bereit sind, an einem Sonntagnachmittag den Betrieb zu unterstützen. Wer Interesse hat, kann sich bei Dieter Bautze unter Tel. 02131/561033 oder 0172/2916928 melden.

Und wer am Pfingstmontag keine Zeit für einen Besuch hat, kann jeden Sonntag (außer am 20. Mai) von April bis Oktober, jeweils von 14 bis 16 Uhr, die Mühle und den Mühlenturm besuchen brod

Mehr von Westdeutsche Zeitung