Ein Blick hinter die Fassaden

Häuser und Einrichtungen stehen am 23. und 24. Juni wieder zur Besichtigung offen.

Rhein-Kreis Neuss. Mit drei in Eigenregie geplanten Objekten beteiligt sich der Rhein-Kreis Neuss am „Tag der Architektur“ am 23. und 24. Juni.

Das Amt für Gebäudewirtschaft unter Leitung von Michael Baumeister präsentiert das Fachärztezentrum am Kreiskrankenhaus Grevenbroich, das Zentrum für Radiologie und Nuklearmedizin am Kreiskrankenhaus Dormagen sowie das Sportinternat in Knechtsteden. „Diese Beiträge vereinen mustergültig zeitlose Eleganz mit großer Zweckmäßigkeit“, ist Landrat Hans-Jürgen Petrauschke überzeugt.

In Grevenbroich hat der Rhein-Kreis Neuss ein Fachärztezentrum gebaut, das acht Praxen, einen Rehabilitationsbereich, zwei Fachgeschäfte und eine Tiefgarage unter einem Dach vereint. Der Komplex vermittelt städtebaulich zwischen dem fünfgeschossigen Krankenhaus und den angrenzenden Wohngebäuden. Die Straßenführung durch das Gelände sorgt für eine aufgelockerte Baukörperstruktur und ermöglicht eine natürliche Belichtung und Belüftung der Räume. Ein Bistro verbindet das Fachärztezentrum mit dem Krankenhaus.

In Dormagen errichtete das Kreiskrankenhaus ein 1300 Quadratmeter großes Zentrum für Radiologie und Nuklearmedizin. Die Untersuchungsräume umfassen drei Röntgengeräte, CT, MRT, Mammografie und einen Bereich mit Gamma- und Schilddrüsenkamera sowie einen Sonographieplatz. Die Praxis, in der Patienten ambulant und stationär versorgt werden, wurde in der ehemaligen Röntgenabteilung sowie in einem dafür errichteten Anbau in unmittelbarer Nachbarschaft untergebracht.

In Knechtsteden wurde das Sportinternat erweitert. Das Gebäude ist in Massivbauweise errichtet. Im zweiten Obergeschoss sind 20 Internatsplätze untergebracht, im ersten Obergeschoss schließen sich Klassen und Gruppenzimmer an. Der Baukörper ist in die Campus-Struktur der Schulgebäude in direkter Nachbarschaft zum Kloster eingebettet.

Der Tag der Architektur wird am 23. und 24. Juni von der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen ausgerichtet. Insgesamt werden 451 Bauwerke, Quartiere, Gärten und Parks geöffnet sein. Die Planer sind jeweils vor Ort. Red

www.aknw.de