Crash Eagles verlieren erstes Finalspiel klar

Crash Eagles verlieren erstes Finalspiel klar

Kaarst unterliegt Iserlohn im Kampf um die Deutsche Skaterhockey-Meisterschaft 4:11.

Kaarst. Einen Abend zum Vergessen haben die Skaterhockey-Fans am Samstag in der Kaarster Stadtparkhalle erlebt. Die gastgebenden Crash Eagles mussten sich mit 4:11 deutlich den Samurai Iserlohn geschlagen geben und stehen im Kampf um die Deutsche Meisterschaft nun mit dem Rücken zur Wand.

„Das war heute unser schlechtes Spiel in der gesamten Saison“, sagte Kaarsts Trainer Georg Otten: „Eine absolut verdiente Niederlage. Bei uns hat heute aber auch gar nichts zusammengepasst.“

Besonders in der Offensive haperte es bei den Adlern. „Wir haben unsere Chancen überhaupt nicht nutzen können“, kritisierte Otten: „Klar, das lag auch an der starken Leistung von Iserlohn. Man ist immer nur so stark, wie der Gegner es zulässt. Aber wir können das eindeutig besser.“

Vor vollen Rängen lieferten sich die beiden Mannschaften zunächst einen offenen Schlagabtausch. Die Eagles hatten bis Ende des zweiten Drittels noch die Möglichkeit, die Partie zu drehen. Doch mit einer starken Torhüterleistung und schnellen Kontern entschieden die Samurai das Duell schließlich klar für sich.

Nach sechs Minuten jubelten die Gäste dank Tim Linkes Tor zum ersten Mal, knapp zwei Minuten später erhöhte Marius Riepe in Überzahl auf 2:0. Pascal Poerschke erzielte das 3:0 (13.). Zwar brachte Top-Scorer Timo Dietrich die Eagles noch vor der Pause mit zwei Treffern wieder auf 2:3 heran, aber Iserlohn gelang noch ein Tor in den letzten Sekunden.

Das zweite Drittel bot kaum Höhepunkte. Für die Gäste traf Pascal Neumann, Ivo Puhle stellte mit dem 3:5 den alten Abstand wieder her. Die Adler waren jetzt zwar besser im Spiel, brachten jedoch nichts Zählbares zustande. Gleich dreimal waren die Gastgeber nach einer Zeitstrafe für die Samurai in Überzahl, konnten jedoch kein Kapital daraus schlagen.

Tim Linke beendete die Träume der Eagles dann mit einem Doppelschlag zum 7:3 innerhalb von zwölf Sekunden kurz nach Beginn des dritten Drittels. Zwar warfen die Kaarster noch mal alles nach vorne, mussten nach dem 4:7 durch Felix Wuschech jedoch die nächsten beiden Gegentreffer in nur vier Sekunden hinnehmen. Das Resultat waren Resignation und einige unnötige Frustfouls, die der Gegner umgehend beantwortete, was sich in zahlreichen Zeitstrafen und Spielunterbrechungen zeigte. Kaarst konnte die deutliche Niederlage nicht mehr verhindern. Iserlohn erhöhte noch auf 11:4.

„Das war viel zu wenig heute“, sagte Otten. Am nächsten Samstag müsse jetzt eben ein Sieg in Iserlohn her: „Wir dürfen den Kopf nicht hängenlassen. Wir sind jetzt zwar krasser Außenseiter, aber es ist noch möglich.“

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