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Corona in Neuss: Zusätzliche Busse für den Schulbusverkehr

Corona-Maßnahmen in Neuss : Stadtwerke setzen mehr Schulbusse ein

Die Einsatzwagen werden zu den Stoßzeiten morgens und mittags eingesetzt. Eingestellt werden die Nachtexpress-Linien.

(abu) Wenn am Montag der Unterricht nach den Herbstferien wieder beginnt, steht dies ganz im Zeichen der verschärften Corona-Schutzmaßnahmen. Doch nicht nur in der Schule selbst ändert sich für die Schüler einiges – ab Jahrgangsstufe 5 gilt zum Beispiel wieder eine Maskenpflicht auch am Sitzplatz im Unterricht – sondern schon auf dem Weg dorthin. Was ohnehin gilt, wird wohl auch verstärkt kontrolliert: die an ausnahmslos allen Haltestellen im Neusser Stadtgebiet geltende Maskenpflicht. In den Schulbussen ist ohnehin Disziplin gefragt. Aber auch das Angebot wird aufgestockt.

Für die Stoßzeiten stellen die Stadtwerke ab Montag acht zusätzliche Busse morgens und mittags als Einsatzfahrzeuge („E-Wagen“) zur Verfügung. Sie wurden von den Stadtwerken in Abstimmung mit der Stadt Neuss bei anderen Verkehrsunternehmen angemietet. „Mit den nochmals aufgestockten Einsatzwagen wollen wir angesichts der derzeit hohen Covid19-Ansteckungen proaktiv auf die jahreszeitbedingt wohl auch weiter steigenden Fahrgastzahlen reagieren“, erklärt Uwe Koppelmann, Leiter des Bereichs Nahverkehr bei den Stadtwerken Neuss.

Denn dort wird mit einem erhöhten Fahrgastaufkommen im Schulbusverkehr gerechnet. Der Hintergrund: Mit Beginn der sogenannten dunklen Jahreszeit steigen erfahrungsgemäß viele Schüler vom Fahrrad auf Busse um. „Unser Bestreben ist und bleibt es, unsere Fahrgäste sicher und verlässlich in unseren Bussen zu befördern“, betont Koppelmann. Dabei kann auch Mithilfe förderlich sein. „Weiterhin liegt es natürlich auch an jedem Einzelnen, mal einen Bus früher oder später zu nehmen, um die Stoßzeiten zu entlasten.“

Während im Schulbusverkehr aufgestockt wird, werden die Nachtexpress-Linien (NE) vorübergehend eingestellt. Dazu haben sich die Stadtwerke vor dem Hintergrund der ab 23 Uhr geltenden Sperrstunde für die Gastronomie entschlossen. „Das betrifft alle Linien vom NE1 bis zum NE6 und soll auch zur Unterstützung der aktuellen Corona-Eindämmungsmaßnahmen dienen“, erklärt Koppelmann. Die letzten Fahrten würden auf den regulären Linien dann wie an Wochentagen um 0.10 Uhr ab der Haltestelle „Zolltor“ verkehren. So sei auch für abendliche Besucher der Innenstadt noch genügend Zeit, um mit den Bussen der Stadtwerke nach Hause zu kommen.

(abu)