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Bevölkerungsstatistik: Weniger Junge, mehr Senioren

Bevölkerungsstatistik: Weniger Junge, mehr Senioren

Auch im Kreis hat sich die Struktur deutlich verändert.

Neuss. Ende 2010 lebten in Nordrhein-Westfalen rund 3,6 Millionen Menschen, die 65 Jahre und älter sind. Wie das Statistische Landesamt zum heutigen „Tag der älteren Generation“ mitteilt, war etwa jeder fünfte Einwohner (20,3 Prozent) mindestens 65 Jahre alt.

Ende 2000 hatte dieser Anteil bei 17 Prozent und 1975 noch bei 13,8 Prozent gelegen. Von 1975 bis 2010 ist der Anteil der Senioren an der Gesamtbevölkerung damit um 6,5 Prozentpunkte angestiegen.

Mehr als ein Viertel der Senioren war 80 Jahre oder älter. Der Anteil dieser „Hochbetagten“ an der Gruppe der älteren Menschen hat sich in den vergangenen Jahrzehnten fast verdoppelt. Ende 1975 hatte ihr Anteil bei unter 14 Prozent gelegen.

In den Städten und Gemeinden des Landes gab es Ende 2010 zum Teil deutliche Unterschiede bezüglich des Anteils der älteren Menschen an der Gesamtbevölkerung. Die höchsten Anteile wies Bad Sassendorf (30,3 Prozent) auf.

Von den kreisfreien Städten hatte Mülheim an der Ruhr (24 Prozent) und von den Kreisen der Kreis Mettmann (knapp 23 Prozent) anteilmäßig die meisten Senioren.

Die Entwicklung hin zu einem höheren Anteil alter Menschen spiegelt sich auch im Rhein-Kreis Neuss wider. Generell ist der Anteil der Unter-18-Jährigen seit 1975 deutlich gesunken, der der älteren Menschen stark gestiegen.

In Neuss machte die Zahl der Unter-18-Jährigen 1975 noch 26 Prozent an der Gesamtbevölkerung aus, 35 Jahre später waren es nur noch knapp 18 Prozent. Waren 1975 gut 10 Prozent der Menschen zwischen 65 und 80 Jahre alt, registrierten die Statistiker Ende des Jahres 2010 einen Anteil von 15,2 Prozent. Der Anteil der Hochbetagten ab 80 Jahren an der Gesamtbevölkerung stieg in dieser Zeit von 1,5 auf 4,6 Prozent.

Den höchsten Anteil der Altersgruppe von 65 bis 80 Jahre gab es in Kaarst (18,5 Prozent), am meisten Hochbetagte gab es in Meerbusch (5,8 Prozent). Red