Betriebe wollen sich für Schüler öffnen

Betriebe wollen sich für Schüler öffnen

Aktionstag am 27. September.

Neuss. Eigentlich läuft alles gut im Rhein-Kreis Neuss, findet Landrat Hans-Jürgen Petrauschke. Niedrige Arbeitslosigkeit und „paradiesische“ Verhältnisse im Ausbildungswesen. Dennoch ist er mit Bürgermeister Herbert Napp und Dieter Porschen, Hauptgeschäftsführer der IHK Mittlerer Niederrhein, Schirmherr der Initiative „Check In Berufswelt“.

Das Prinzip des Aktionstags ist einfach. Am 27. September können sich die Neusser Betriebe von 14 bis 18 Uhr den Schülern öffnen und sie vor Ort über ihre Ausbildungsmöglichkeiten informieren. Davon profitieren beide Seiten: „Wir wollen den Schülern den richtigen Ausbildungsplatz anbieten. Da die Bewerberzahl sinkt, haben auch die Unternehmen einen Nutzen“, sagt Petrauschke.

Der Aktionstag ist neu in Neuss und soll die bestehenden Angebote wie Berufsmessen ergänzen. Gestartet ist das Projekt 2010 in Krefeld, dann wurde es auf Viersen ausgeweitet und jetzt in Neuss eingeführt. „Wir beteiligen uns gern, denn die Aktion hat in den anderen Städten bislang außerordentlich gute Ergebnisse gezeigt“, sagt Bürgermeister Napp. 2010 machten 80 Betriebe mit, in diesem Jahr peilen die Initiatoren aus den drei Städten — Kommunen, Arbeitsagenturen, IHK und die Fachhochschulen — die Zahl von 250 Betrieben sowie 5000 Schüler an.

Das Besondere an dem Angebot: Die Schüler können spontan in den Unternehmen vorbeischauen und erste Kontakte knüpfen. Die Neusser Schüler können auch die Aktionstage am 25. und 26. September in Krefeld und Viersen besuchen. Der öffentliche Dienst präsentiert sich dann am 28. September.

Eine Übersicht über die Unternehmen finden die Schüler in einem Magazin, das an den Schulen verteilt wird. Weitere Informationen gibt es bei Facebook und auf der Internetseite. Dort können sich auch die Unternehmen anmelden.