1. NRW
  2. Rhein-Kreis Neuss
  3. Neuss

An der Obererft: Kanalbau startet in nächste Phase

An der Obererft: Kanalbau startet in nächste Phase

Ab Dienstag, 9. Januar, ist die Kreuzung zur Nordkanalallee für Autos wieder gesperrt.

Neuss. Noch ist sozusagen Weihnachtspause — doch die ist bald vorbei. Genau gesagt ab Dienstag, 9. Januar. Von da dann werden die Kanalbauarbeiten in der Straße An der Obererft fortgesetzt. Der Kreuzungsbereich zur Nordkanalallee wird wieder für den Verkehr gesperrt. Wie Peter Fischer vom städtischen Presseamt mitteilte, erfolgt die Sperrung jedoch erst ab 9 Uhr, damit das Gros des Berufsverkehrs noch fließen könne. Ebenso nicht befahrbar bleibt im Zuge der Baumaßnahmen die Selikumer Straße zwischen der Nordkanalallee und der Stadthalle. Diese sowie das Dorint-Hotel sind dann über die Augustinusstraße erreichbar.

Nur für den Anliegerverkehr bleibt auch weiterhin das Teilstück der Nordkanalallee zwischen der Obererft und dem Friedrich-Ebert-Platz geöffnet. Während im Kreuzungsbereich An der Obererft/Nordkanalallee die überwiegend unterirdisch ausgeführten Kanalbauarbeiten in die nächste Phase starten, erfolgt an der Selikumer Straße bereits der Endausbau von Fahrbahn und Nebenanlagen. Planmäßig werden die Arbeiten im Frühsommer 2018 abgeschlossen.

Für Fernando Gonzales heißt es am bereits am Montag, 8. Januar: umparken. Schließlich wohnt er inmitten des Bereichs, der einen Tag später wieder gesperrt sein wird. „Ich weiß noch nicht genau, bis zu welcher Stelle die Sperrung reicht. Ich hoffe, dass ich mein Auto bei einem Nachbarn parken kann“, sagt der Anwohner. Dies habe er bereits bei der ersten Sperrungsperiode so gehandhabt.

Ulrike Krüger besucht mehrmals wöchentlich ihre Mutter, die ebenfalls An der Obererft wohnt. „Für sie ist die Sperrung kein Problem. Im Gegenteil — dadurch gibt es weniger Verkehr und somit ist es viel ruhiger“, sagt die Neusserin.

Während der Adventszeit waren die Sanierungs-Maßnahmen von der Stadt unterbrochen worden. Mit der Freigabe der Straße An der Obererft sollte dem erhöhten Verkehrsaufkommen vor allem in Richtung Innenstadt in der Vorweihnachtszeit Rechnung getragen werden. Damit entfiel die Umleitungsstrecke über die stark belastete Friedrichstraße.