800 Dormagener erweisen Helmut Röder letzte Ehre

800 Dormagener erweisen Helmut Röder letzte Ehre

Der langjährige Hit-Markt-Leiter ist im Alter von 64 Jahren gestorben.

Dormagen. Mit großer Beteiligung wurde gestern Mittag der langjährige Hit-Markt-Leiter Helmut Röder zu Grabe getragen: Rund 800 Dormagener, darunter Schützen, Karnevalisten, Feuerwehrleute und Mitarbeiter sowie die Vizebürgermeister Hans Sturm und Michael Dries, nahmen Abschied vom „Menschenfreund“, wie ihn sein Nachfolger Thomas Dümmer nannte.

Thomas Dümmer, Trauerredner

Röder war am 26. Mai nach langer Krankheit im Alter von 64 Jahren gestorben. „Das hätte Helmut gefallen“, sagte seine Witwe Marita Röder, die ebenso wie Tochter Ramona und Schwiegersohn Benjamin Klein von der Resonanz überwältigt war.

Bereits in der Trauermesse in St. Michael hatte Pfarrer Peter Mario Werner Röders Leben und Wirken vor Augen geführt: „Sein unbeschreibliches Lächeln wird uns über den Tod hinaus begleiten“, sagte er. Der lebensfrohe Röder sei für viele „Onkel Helmut“, „das Heinzelmännchen“ oder der „Nikolaus“ gewesen, für ihn, so Pfarrer Werner, „der gute Mensch von Dormagen“. Gefühlvoll beschrieb Dümmer den vielen Trauergästen, die in der Kapelle des Friedhofs an der Mathias-Giesen-Straße waren oder draußen Spalier standen, den Einsatz von Röder für seine Mitmenschen. Die Rede hatte Dümmer mit Bürgermeister Erik Lierenfeld geschrieben, der wegen seines Krankenhausaufenthaltes „leider nur in Gedanken“ dabei sein konnte. Röder habe für alle ein offenes Ohr gehabt — „für uns alle, wie wir hier kunterbunt stehen: Familie, Freunde, Mitarbeiter, Kollegen, Karnevalisten, Schützen, Stammtischler, Feuerwehrkameraden, Treckerfreunde und seine Kunden“, so Dümmer. Es liege an allen, sein Vermächtnis aufrechtzuerhalten: „Menschen helfen und etwas Gutes tun.“

Röder sei ein „Netzwerker für das Gute“ gewesen, jemand, der Menschen verband: „Er war ein gerngesehener Gast, jede Veranstaltung wurde wärmer durch ihn“, so Dümmer: „Es gibt kaum einen Verein, der nicht von Helmut unterstützt wurde.“ Und so verabschiedeten sich viele am Grab mit einem tief empfundenen „Danke, Helmut“.

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