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Stadt gibt 175 000 Euro für Anlage in Buschend: Zuschuss für Skatepark

Stadt gibt 175 000 Euro für Anlage in Buschend : Zuschuss für Skatepark

Mit den Stimmen aller Fraktionen beschloss der Schulausschuss am Dienstag, die Skate- und Bikeanlage, die von Jugendlichen in Zusammenarbeit mit der Querkopf-Akademie vor knapp zehn Jahren initiiert wurde, mit maximal 175 000 Euro zu unterstützen.

Voraussetzung ist, dass die Stadt das Projekt übernimmt, weil nur dann die Beantragung von Fördermitteln möglich ist. „Ohne Zuschuss, kein Projekt“, machte Dezernent Frank Maatz klar. Die im Landschaftspark Buschend geplante Anlage mit Skatepark und Pumptrack kostet je nach Ausführung zwischen 400 000 Euro (Erdbauweise) und 500 000 Euro (Asphaltbauweise). Sie könnte mit 90 Prozent aus dem Programm „Soziale Integration“, mit 50 Prozent aus Städtebauförderungsmitteln oder mit
45 Prozent aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ bezuschusst werden. Im dritten Fall würden 175 000 Euro bei der Stadt hängen bleiben, was aber auch davon abhängt, wieviel Geld die Initiative von Privatfirmen noch einwirbt. Die Sprecher aller Fraktionen begrüßten diese Vorgehensweise und sprachen sich nach kurzer Diskussion für die Deckelung des städtischen Zuschusses aus. Welche Ausführung gebaut wird, hängt nun von der Zusage der Fördermittel ab. Michael Betsch, Leiter des Fachbereichs Grün, erklärte, dass es bei der Asphaltbauweise nahezu keinen Unterhaltungsaufwand gäbe, während die Anlage in Erdbauweise bei Starkregen oder nach der Wintersaison gewartet werden müsse. Er könne sich vorstellen, dass diese Arbeiten von den Jugendlichen erledigt werden könnten, die somit Verantwortung für „ihre“ Anlage übernähmen.

Strümper Jugend soll
Verantwortung übernehmen

Neben den Skatern solle die BMX-Szene vom städtischen Streetworker angesprochen werden. Dem stimmte unter anderem Michael Billen (SPD) explizit zu, denn gelebte Nachhaltigkeit sei wichtig für das Projekt. Auch Petra Schoppe (CDU) lobte das große Engagement der Jugend. Die Anlage solle ohne Aufsicht funktionieren, so Betsch. Es handele sich um geschwungene Hügel, die nicht sehr unfallträchtig seien.