Neue EU-Regelung Was das Mikroplastik-Verbot für den Meerbuscher Fußball bedeutet

Meerbusch · Die EU verbietet unter anderem Kunststoffgranulat auf Fußballfeldern. Für Meerbusch besteht jedoch vorerst kein Handlungsbedarf.

Zukünftig dürfen Kunstrasenplätze nicht mehr mit Plastikgranulat verfüllt werden. Meerbusch setzt seit 2019 auf Alternativen.

Zukünftig dürfen Kunstrasenplätze nicht mehr mit Plastikgranulat verfüllt werden. Meerbusch setzt seit 2019 auf Alternativen.

Foto: Matzerath, Ralph (rm-)

Ab 2031 darf in der Europäischen Union kein neues Plastikgranulat mehr für Kunstrasenplätze „in den Verkehr gebracht“ werden. Einen entsprechenden Beschluss verabschiedete die EU-Kommission jetzt in Brüssel. In Meerbusch gibt es derzeit sechs große Kunstrasenplätze sowie ein gerade frisch saniertes Kleinspielfeld. Auf vier dieser Plätze befindet sich aktuell noch Mikroplastik als Füllmaterial. Michael Betsch, Fachbereichsleiter Baubetriebshof, Friedhöfe und Grünflächen, sieht jedoch keinen akuten Handlungsbedarf: „Für alle bestehenden Sportanlagen gilt der Bestandsschutz. Daher müssen wir jetzt nicht ruckartig damit beginnen, auf diesen Plätzen das Plastikgranulat abzusaugen, zumal in Meerbusch immer hochwertiges Granulat verwendet wurde.“ Zudem werde bei der Pflege der Plätze darauf geachtet, dass das Granulat nicht in den Außenbereich verlagert werde.