Fußball : Der Heim-Knoten beim TSV ist geplatzt

Das 3:1 gegen Turu 80 war der erste Saisonsieg vor eigenem Publikum den Oberligisten.

. Der Knoten ist geplatzt: Mit dem 3:1 (1:1) gegen Turu 80 landete der TSV Meerbusch den ersten Sieg vor eigenem Publikum. Mit nun sieben Zählern aus fünf Partien laufen die Schützlinge von Trainer Toni Molina ihren Erwartungen zwar immer noch etwas hinterher, doch die Mannschaft zeigte einen deutlichen Aufwärtstrend. „Das war ein ganz wichtiger Sieg für uns“, sagte Teammanager Horst Riege. „Jetzt haben wir etwas Luft nach unten und Anschluss ans Mittelfeld.“

Es war ein Sieg des größeren Willens und der größeren spielerischen Qualität. Im ersten Durchgang hatte der TSV das Heft sicher in der Hand und ging durch einen Abstauber von Sebastian van Santen in Führung. Ein Schock war der Ausgleich durch einen zweifelhaften Handelfmeter. Nun waren die Oberbilker am Zuge und hätten den Spieß beinahe umgedreht.

Nach der Pause trat der TSV dann bärenstark auf und kam mit einem Doppelschlag binnen vier Minuten durch Manuel Schulz und Stefan Rotten zu einem verdienten Erfolg. Begeistert war Horst Riege vom stark herausgespielten dritten Tor. „Da hat man gesehen, was wir für eine Qualität in der Mannschaft haben“, sagte er. Auch ein höherer Sieg war drin.

TSV: Franz Langhoff – Daniel Hoff, Stefan Rott, Lukas van den Bergh, Manuel Schulz, Dennis Dowidat, Fabio Fahrian, Taoufiq Naciri, Julian Garcia Ramon (62. Benjamin Dohmen), Sebastian van Santen, Emre Geneli (73. Said Harouz). Tore:1:0 (10.) Sebastian van Santen, 1:1 (36., Handelfmeter) Noel Salau, 2:1 (63.) Manuel Schulz, 3:1 (67.) Stefan Rott.

Erste Niederlage für
die zweite Mannschaft

Die Zweite des TSV Meerbusch kassierte beim 0:3 (0:3) beim SV Scherpenberg ihre erste Niederlage. Sie liegt in der Landesliga mit acht Zählern aus vier Partien weiterhin gut im Rennen. „Doch es ist keine gute Idee, uns auf unsere guten ersten drei Spiele auszuruhen“, sagt Trainer Niklas Bonnekessel. „Wir müssen nachlegen und wieder in die Spur kommen.“ Vor allem mit der Abwehrleistung der ersten Halbzeit war der 34-Jährige gar nicht einverstanden. „Wir haben schlecht verteidigt“, sagte er. Zwischen der 23. und 33. Minuten erzielten die Gastgeber drei Tore. So war die Partie zur Halbzeit schon entschieden.

Im zweiten Durchgang kam der TSV II etwas besser ins Spiel. „Wir haben da eine gute Reaktion gezeigt. Die Niederlage war am Ende verdient. Scherpenbergs Mannschaft ist qualitativ extrem gut. Unter der Woche werde ich mit meiner jungen Mannschaft darüber sprechen, was wir gegen solche Teams besser machen müssen.“

TSV II: Leon Buschen – Sascha Müller, Tobias Miczek (46. Marcel Hillar), Romel Anyomi, Dogukan Akgün (63. Yasin Bas), Linus Krajac, Marius Krüger, Christian Sadlowski (46. Falk Boris), Dennis Skaletz, Yaruzhan Özün, Kevin Stienen (63. Sreffen Drees).
Tore: 0:1 (23.) Emre Camdali, 0:2 (28.) Camdali, 0:3 (33.) Maximilian Stellmach.