TK-Erhebung: Gute Noten für Kreis-Kliniken

TK-Erhebung: Gute Noten für Kreis-Kliniken

Patienten sind in den beiden Kreiskrankenhäusern sehr zufrieden. Dormagen landet in NRW auf Platz1.

Rhein-Kreis Neuss. Die Kreiskrankenhäuser Dormagen und Grevenbroich-St. Elisabeth gehören nach einer bundesweiten Patientenbefragung zu den beliebtesten Kliniken Deutschlands.

An der Studie der Techniker-Krankenkasse (TK) nahmen bundesweit mehr als 157 000 Patienten aus den 624 größten Krankenhäusern teil.

Das Kreiskrankenhaus Dormagen belegt mit einer Patientenzufriedenheit von 87,4 Prozent bundesweit den 37. Platz und kommt in Nordrhein-Westfalen auf Platz 4, hinter den Fachkliniken für Rheumatologie in Sendenhorst, für Herzerkrankungen und Diabetologie in Bad Oeynhausen und dem Eduardus-Krankenhaus in Köln.

Als sogenanntes voll versorgendes Krankenhaus mit einem breiten Versorgungsangebot - inklusive Innere Medizin, Chirurgie, Orthopädie, Frauenklinik und HNO - bekleidet das Kreiskrankenhaus Dormagen sogar den Spitzenplatz in NRW.

Auch das Kreiskrankenhaus in Grevenbroich-St. Elisabeth liegt mit einer Zufriedenheitsquote von 81,8 Prozent ebenfalls über dem Durchschnitt der deutschen Kliniken.

Kreisdirektor Hans-Jürgen Petrauschke freut sich mit den Krankenhausdirektoren Hans-Hubert Retzsch und Christoph Winter über das gute Abschneiden beider Kreiseinrichtungen: "Wer Wert auf qualifizierte Behandlung, gute Pflege und Unterbringung legt, ist bei uns gut aufgehoben. Das wird von den Patienten in der Studie bestätigt. In unseren Kreiskrankenhäusern stehen menschliche Zuwendung und Qualität der Arbeit im Mittelpunkt. Mein Dank gilt daher vor allem unseren engagierten Mitarbeitern."

Die Ärztlichen Direktoren aus Dormagen und Grevenbroich, die Chefärzte Dr. Wolfgang Thier und Dr. Friedrich Wilhelm Korsten, unterstreichen den Dank an die Belegschaft: "Ohne unsere engagierte und hoch qualifizierte Mitarbeiterschaft und das ständige Mühen um regelmäßige Verbesserungen hätten wir ein solch hervorragendes Ergebnis nie erreichen können."

In Qualität und Ausbau der beiden Krankenhäuser investiert der Rhein-Kreis Neuss in diesem und im nächsten Jahr rund 10Millionen Euro, unter anderem in Geräteausstattung, eine neue Entbindungsstation und ein Zentrum für Radiologie und Nuklearmedizin am Standort Dormagen.

Daneben wird in Kooperation mit niedergelassenen Fachärzten für 16,5 Millionen Euro ein neues Ärztehaus am Standort Grevenbroich gebaut.

Die beiden Neusser Akut-Krankenhäuser erzielten ebenfalls gute Noten bei der "allgemeinen Zufriedenheit". Das Lukaskrankenhaus kam auf einen Wert von 77,5, das Johanna-Etienne-Krankenhaus auf 75,1.

In die Bewertungen fließen nach Auskunft der Techniker-Krankenkasse Angaben über das Behandlungergebnis, Information und Kommunikation, medizinische und pflegerische Versorgung sowie über Organisation und Unterbringung ein.

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