Keine Umzüge durch Osterath und Strümp in diesem Jahr St. Martin kommt dieses Jahr nur persönlich vorbei

Osterath/Bovert/Strümp. · (Red) Die Martinskomitees von Osterath und Strümp haben nun mitgeteilt, dass sie in diesem Jahr keine Martinszüge veranstalten. „Es ist uns nicht leicht gefallen, diese Entscheidung zu treffen, aber die gegebenen Bedingungen lassen uns keine andere Wahl.

 Die Martinskomitees von Osterath und Strümp mussten die für November ­avisierten Martinszüge corona-bedingt absagen.

Die Martinskomitees von Osterath und Strümp mussten die für November ­avisierten Martinszüge corona-bedingt absagen.

Foto: Fries, Stefan (fri)

Da immer viele Kinder und Zuschauer an den Zügen teilnehmen, können die Hygienebedingungen nicht eingehalten werden“, so das Osterather Komitee. Davon abgesehen werde auch keine Sammlung für die Tüten an den Haustüren stattfinden. Um den Kindern und Senioren aber trotzdem eine Freude zu machen und das Martinsfest wenigstens ein bisschen zu feiern, wird es in diesem Jahr für alle Kindergarten-, Schulkinder und Senioren einen kleinen Weckmann geben. Diese werden in die Kindergärten und Schulen gebracht, die Senioren bekommen die Weckmänner am 11. November vor die Haustüren gelegt. Der Sankt Martin wird die beiden Osterather Grundschulen nach Absprache persönlich besuchen. Auch in Strümp gibt es kein Martinsfest. „Es entfällt der Martinsumzug, es werden keine Martinstüten an Kinder ausgegeben und es werden im Vorfeld keine Haussammlungen zur Finanzierung des Festes durchgeführt“, teilt das Komitee mit. Dessen Vorstand hatte sich dazu mit der Leitung der Martinus-Grundschule und den Vertreterinnen der ansässigen Kindergärten zu einem gemeinsamen Gespräch getroffen. Auch hier war die Meinung eindeutig.

Es wird aber eine
Fackelprämie geben

„Die Gefahr einer Ansteckung bei Haussammlungen, bei der Tütenausgabe und bei einem Martinumzug ist einfach zu groß, da nicht nur Kinder an dem Umzug teilnehmen.“

Zudem müsse berücksichtigt werden, dass Musikgruppen, die den Umzug in der Regel mit Blasinstrumenten begleiten, nicht spielen könnten. Da Sankt Martin für die Kinder ein wichtiges Ereignis ist, werden die Martinus-Grundschule sowie die Kindergärten unter eigener Regie und in den eigenen Räumen entsprechend Sankt Martin feiern.

Das Strümper Martins-Komitee hat jedoch einen positiven Entschluss gefasst: Jedes Kind der Martinus-Grundschule sowie aller Kindergärten erhält einen kleinen Weckmann. Dies gilt auch für die Bewohner des Blinden- und Schwerbehindertenheimes in Strümp. Da die Kinder auf jeden Fall eine Fackel bauen werden, gibt es auch die gewohnte „Fackelprämie“.