Osterath: MIT drückt aufs Tempo

Osterath: MIT drückt aufs Tempo

Mittelstand fordert zügige Entwicklung des Ostara-Gebiets in Osterath.

Osterath. Die Mittelstandsvereinigung (MIT) Meerbusch fordert einen "zeitnahen Abschluss der Planungen" für das ehemalige Ostara-Gelände und deren Umsetzung. Die Planung dauere mittlerweile zehn Jahre und man sei dankbar, dass es Investoren gebe, die an diesem Standort rund 80 Millionen Euro investieren wollten, betont MIT-Vorsitzender Carsten Herlitz.

Der auf dem Brachgelände geplante Frischemarkt schaffe Arbeitsplätze, steigere Meerbuschs Attraktivität und binde Kaufkraft. "Wenn gleichzeitig eine Bebauung nach ökologischen Kriterien erfolgt, wäre der Knoten endgültig zerschlagen." Man dürfe dem Investor jedoch nicht alle Gestaltungsspielräume nehmen. Der hatte sich in der Ostara-Sondersitzung zuletzt geweigert, über das Blockheizkraftwerk hinaus weitere ökologische Komponenten in der Konzeption zu berücksichtigen.

In der Zielsetzung, das Gelände zeitnah zu gestalten, stimmen die Grünen Herlitz zu. Allerdings müsse der Investor durchaus gestalterische Ansprüche erfüllen, betont der grüne Parteivorsitzende Jürgen Peters auf Nachfrage. "Ostara ist ein zentrales planerisches Entwicklungsgebiet." Das müsse so zukunftsfähig gestaltet sein, dass man die nächsten 70 Jahre damit leben könne. "Ohne eine starke ökologische Komponente bekommt das Carat-Projekt unsere Zustimmung nicht."

Mehr von Westdeutsche Zeitung