Ehemalige Betreiber des „Alten Bahnhofs“ eröffnen neues Restaurant Büderich hat eine neue griechische Taverne

Meerbusch · Michail Amanatidis und Patrycja Czompel bieten in der „Taverne Olive trifft Feta“ typisch griechische, aber auch mediterraner Küche.

 Michail Amanatidis und Patrycja Czompel haben in Büderich die griechische Taverne Olive trifft Feta eröffnet. Zuvor hatten sie bereits gemeinsam den „Alten Bahnhof“ in Osterath geleitet.

Michail Amanatidis und Patrycja Czompel haben in Büderich die griechische Taverne Olive trifft Feta eröffnet. Zuvor hatten sie bereits gemeinsam den „Alten Bahnhof“ in Osterath geleitet.

Foto: RP/Christioph Baumeister

Auf den ersten Blick ist die „Taverne Olive trifft Feta“ nicht zu finden. Von der Düsseldorfer Straße 20a muss man in einen kleinen Gang abbiegen, ehe sich das neue Restaurant zeigt. „Wir sind nicht in der allerersten Linie, aber das finden wir nicht schlimm. Büderich bietet ein großes Einzugsgebiet und unsere Qualität spricht sich hoffentlich auch so herum“, sagt Patrycja Czompel, die das Lokal gemeinsam mit ihrem Lebenspartner Michail Amanatidis führt.

Rund anderthalb Jahre hatten sie bereits gemeinsam den „Alten Bahnhof“ in Osterath geleitet. Da der dortige Inhaber den Pachtvertrag aber nicht mehr verlängern wollte, machten sich die beiden auf die Suche nach einer neuen Location und fanden diese im Herzen von Büderich. Zuvor war hier mehrere Jahre lang das japanische Restaurant Hoshino und zuletzt für wenige Monate die „B. For – Kitchen & Bar“ beheimatet. Mehr als ein halbes Jahr bauten Czompel und Amanatidis die Räumlichkeiten nach ihren eigenen Vorstellungen um. Sie strichen die Wände neu, sanierten die sanitären Anlagen, bauten die Theke um und verlegten neues Parkett. Das Mobiliar nahmen sie großenteils aus dem Alten Bahnhof mit.

Die Karte ist bewusst
klein gehalten

So entstand eine schicke Taverne im modernen Style. Die angebotenen Speisen sind darauf abgestimmt. „Wir bieten typisch griechische, aber auch mediterrane Küche an“, sagt Czompel. Die Karte ist bewusst klein gehalten. Zehn verschiedene Vorspeisen, drei Salate neun Fleisch- und vier Pastagerichte sind darauf zu finden. „So können unsere beiden Köche alle Speisen auch wirklich frisch zubereiten“, sagt Amanatidis.

Klassiker wie der Gyrosteller mit Pommes, Tzaziki und Krautsalat (14,50 Euro), Schweinefiletmedaillons mit Sauce Béarnaise, Champignons, Scheibenkartoffeln und Salat (17,90 Euro) oder mit Schafskäse gefüllte Bifteki mit Pommes und Salat (16,50 Euro) sind in der „Taverne Olive trifft Feta“ ebenso erhältlich wie besondere Gerichte wie Lammchops mit Scheibenkartoffeln und Salat (28,50 Euro), in Salbei gebratene Kalbsleber mit Selleriepüree (18,90 Euro) oder Linguine mit Crevetten und Gemüse (14,90 Euro). Fisch gibt es selbstverständlich auch, der ist – ebenso wie saisonale Speisen und Desserts – jedoch ausschließlich auf der wöchentlich wechselnden Tageskarte zu finden.

Die Taverne bietet im Innenraum insgesamt 57 Gästen Platz. Bei schönem Wetter gibt es im etwa 140 Quadratmeter großen und ruhig gelegenen Außenbereich weitere 90 Sitzplätze.

Obwohl das Restaurant erst seit wenigen Wochen geöffnet ist, erfreut es sich bereits großer Beliebtheit. „Am Wochenende sollte man möglichst vorher reservieren, denn da sind wir abends meist ausgebucht“, sagt Amanatidis. Das liege daran, dass es bereits viele Stammgäste gebe, die dem Pärchen aus Osterath gefolgt seien. Den 56-Jährigen kennen zudem viele Meerbuscher aus seiner Zeit als Inhaber die Strümper Taverne, die der gebürtige Grieche fast 20 Jahre lang führte.

Um dem bevorstehenden Ansturm im Sommer gerecht zu werden, suchen die beiden Inhaber noch Personal. „Wir benötigen noch zuverlässige Mitarbeiter in der Küche und im Service“, sagt Amanatidis.