Musik aus der „goldenen Zeit“ im Forum Wasserturm

Musik aus der „goldenen Zeit“ im Forum Wasserturm

Melanie Gobbo gastiert am 4. Februar im Wasserturm.

Lank. Noch immer unvergessen sind die Evergreens der deutschen Filmmusik der 20er, 30er und 40er Jahre, mit der die Sopranistin Melanie Gobbo und ihr Ensemble bei der Show „Sternstunden der UFA-Filmmusik“ am 4. Februar im Forum Wasserturm in Lank das Publikum begeistern will.

Sie werden als die goldenen Zwanziger bezeichnet, die Jahre nach dem ersten Weltkrieg. Mit dem wirtschaftlichen Aufschwung, der damals einsetzte, erblühten auch Kunst und Kultur zu neuer Pracht. Daran änderte auch die Weltwirtschaftskrise 1929 nichts. Man tanzte Charleston, Tango, Foxtrott und Walzer.

Da verwundert es nicht, dass die Macher der Universum Film AG (UFA) in Berlin auf die Idee kamen, nach dem Ende der Stummfilmzeit-Ära nicht nur Sprache in ihren Spielfilmen aufzugreifen, sondern ebenfalls Musik, um das damalige Lebensgefühl der Menschen auch cineastisch zum Ausdruck zu bringen.

Mit „Die Drei von der Tankstelle“ mit Willy Fritsch und Heinz Rühmann in den Hauptrollen gelang der UFA 1930 der ganz große Wurf. Den weltweit ersten Musikfilm sehen Experten als Vorreiter der US-amerikanischen Musicals.

In den Jahren danach spielten und sangen sich zahlreiche international bekannte deutsche Stars von der Kinoleinwand in die Herzen der Menschen: Zarah Leander, Hans Albers, Johannes Heesters und Marika Rökk sind nur einige der Namen, die damals in großen Lettern auf Filmplakaten standen und lange Zeit das Bild des deutschen Spielfilms prägten.

In ihrer Bühnenshow „Sternstunden der UFA-Filmmusik“ präsentiert die Sopranistin Melanie Gobbo gemeinsam mit ihrem Ensemble zahlreiche Evergreens jener glamourösen Zeit. Aufgeführt werden unter anderem Stücke wie „Ich brauche keine Millionen“, „Eine Frau wird erst durch die Liebe schön“ oder „Ein Walzer für dich und für mich“. Es wird getanzt, gesungen und viel gelacht.

Karten für das Konzert zum Preis von 25 Euro sind in den Meerbuscher Buchhandlungen oder beim Fachbereich Kultur der Stadt unter der Hotline 02159-916251 erhältlich. Red

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