Digitalisierung in Meerbusch Neue Funktionen für die Homepage der Stadt

Meerbusch · In der Sitzung des Digitalausschusses geht es um den Relaunch der städtischen Website, der noch in diesem Jahr ansteht.

 Die neue Homepage wird in Zusammenarbeit mit der Agentur Giftgrün aus Aachen entwickelt.

Die neue Homepage wird in Zusammenarbeit mit der Agentur Giftgrün aus Aachen entwickelt.

Foto: RP/Patrick Heinker/Agentur Giftgrün

(dsch) Am heutigen Dienstag, 11. Juni, trifft sich die Ausschuss für Digitalisierung und Informationstechnologie zu seiner Sitzung. Diese beginnt um 17 Uhr im Verwaltungsgebäude am Neusser Feldweg 4 in Osterath. Den Vorsitz hat der FDP-Politiker Karl Trautmann.

Eröffnet wird der Termin mit einer Einwohnerfragestunde, bei der die Bürger Gelegenheit haben, ihr Anliegen in Sachen Digitalisierung vor die Politik zu bringen. Im Anschluss wird es bei der Diskussion der Lokalpolitiker um folgende Themen gehen:

Stadthomepage

Die Stadt Meerbusch plant, ihre Homepage www.meerbusch.de neu aufzusetzen. Die Internetseite dient der Information der Bürger, über sie werden Termine und Veranstaltungen kommuniziert, vor allem aber finden sich aber Bürgerservices, verschiedene Dienstleistungen der Verwaltung können über die Homepage und die damit verbundenen Portale von zu Hause aus erledigt und so Amtsgänge gespart werden. Das aktuelle Gesicht der Stadtwebsite stammt aus dem Jahr 2018 und entspricht in vielen Punkten nicht mehr den Ansprüchen an einen modernen Internetauftritt. Deswegen soll die neue Version noch in diesem Jahr online gehen. Dafür arbeitet die Stadt mit der Agentur Giftgrün aus Aachen zusammen. Diese konnte bereits im Frühjahr das Konzept der neuen Website vorstellen. Nun wird das sogenannte Frontend der neuen Homepage präsentiert – also die Oberflächen, Funktionen und Designs, mit denen später die Bürger als Nutzer der Homepage arbeiten werden. Somit kann das System zum ersten Mal öffentlich live präsentiert werden. Außerdem wollen die Experten die weiteren Schritte erklären, die bis zum Start anstehen.

Digitales Bezahlen

Auch beim Bezahlen in den Verwaltungsdienststellen soll die Digitalisierung die Vorgänge vereinfachen. Dabei sollen zusätzliche Optionen für mehr Flexibilität und Bequemlichkeit sorgen. Das gilt auch für die bereits online angebotenen Dienstleistungen. So soll das Bezahlen in der Stadtbibliothek digitalisiert werden, zudem könnte bei den Online-Dienstleistungen der Verwaltung Paypal als Möglichkeit eingeführt werden.

Weiteres

Im Nicht-öffentlichen Teil wird es einen Vortrag zur IT-Sicherheit der Stadt sowie eine Vorstellung des digitalen Zwillings geben.