Kommunalwahl in Meerbusch „Wählen im Wahllokal ist für mich nicht mehr zeitgemäß“

Meerbusch. · Welche Themen sind besonders wichtig? Wahllokal oder Briefwahl? Das sagen die Meerbuscher Bürger.

 Stas Scheiemann

Stas Scheiemann

Foto: Sebastian Kalenberg

Am kommenden Sonntag machen — hoffentlich viele — wahlberechtigte Bürger aus Meerbuscher ihre Kreuze bei der Kommunalwahl. Wir haben uns vor ab einmal bei einigen von ihnen umgehört.

Stas Scheiemann, der Digitale

„2017 bin ich von Düsseldorf nach Meerbusch gezogen, daher ist es meine erste Kommunalwahl hier. Noch weiß ich nicht genau wen ich wählen werde, ich informiere mich aktuell noch im Internet über die Programme der Parteien. Dabei stehen für mich die Themen ÖPNV und Urbanisierung im Mittelpunkt.

Ich verstehe nicht, wieso wir noch nicht online wählen können – technisch wäre das kein Problem. Ein Wahllokal klingt wie aus dem letzten ­Jahrhundert.“

Sabine Wimmer,
die Naturfreundin

„In diesem Jahr überlege ich den Grünen meine Stimme zu geben. Die setzen sich mehr für die Natur in Meerbusch ein als die anderen Parteien und das entspricht auch meiner Linie. Ein Problem in Meerbusch ist zum Beispiel, dass sich viele Jäger nicht an Regeln und Vorschriften halten. Ich wünsche mir eine Partei, die etwas dagegen unternimmt. Zu den Bürgermeisterkandidaten kann ich wenig sagen, weil die ja alle recht unbekannt sind.“

Alexander Modlich,
der Erstwähler

„Ich bin vor Kurzem erst 18 Jahre alt geworden, das ist also meine erste Wahl überhaupt. Besonders wichtig ist mir die Ausstattung in den Schulen, das Netz in Büderich und die Preise des ÖPNV, die meiner Meinung nach günstiger werden sollten.

Ich habe mir Zeit genommen und mich informiert, was die Parteien dazu sagen und habe mich schon entschieden. Am Sonntag werde ich mein Kreuz vor Ort machen und nicht etwa über Briefwahl. Für meine erste Wahl möchte ich klassisch ins Wahllokal gehen.“

Isolde Vasen,
die Unentschlossene

„Ich informiere mich aktuell noch und bin noch unsicher, wen ich am Sonntag wählen werde. Gerne eine Partei, die sich um den Verkehrsstau am Bahnübergang der möglichen neuen Feuerwehr kümmert.“

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