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Im Apfelparadies in Meerbusch gibt es viele Kürbis-Sorten

Saison für Kürbisse : Kürbisse sind echte Alleskönner

Ob in der Küche oder als Dekoration – Kürbisse sind vielseitig verwendbar.

Die bunte Kürbispyramide vor dem Apfelparadies Meerbusch, die vor einigen Wochen noch hochgestapelt war, hat inzwischen deutlich an Höhe eingebüßt. Dabei ist die Kürbis-Saison noch in vollem Gange. „Wie lang Kürbisse im Angebot bleiben, das entscheidet jeder Laden für sich selbst“, erklärt Filialleiter Roman Vomberg.

Hauptsaison für das orangefarbene Gewächs ist im September und Oktober und endet meistens mit dem ersten Frost. Vor allem um Halloween herum, also Ende Oktober, kaufen viele Menschen die Kürbisse nicht nur zum Kochen, sondern auch, um sie geschnitzt als Deko ins Fenster oder vor die Haustür zu stellen. „Das Tolle an Kürbissen ist, dass sie sich sowohl zum Kochen als auch als Dekorationsobjekte eignen“, sagt Vomberg.

Im Apfelparadies Meerbusch ist die Kürbis-Auswahl auch in diesem Jahr groß. Kaum ein Kürbis sieht aus wie der andere, sie unterscheiden sich sowohl in der Form als auch in der Farbe. Da ist zum einen der Klassiker unter den Kürbissen, der Hokkaido. Dieser kleine, orangefarbene Kürbis wird am häufigsten gekauft, bestätigt Vomberg. Besonders in der Küche ist diese Sorte beliebt, weil die Schale essbar ist – und somit wenig Arbeit bei der Vorbereitung macht. Bevor man den Hokkaido zubereitet, kann er aber auch als Dekoration dienen. Wer sich das Angebot an Kürbissen im Apfelparadies genau anschaut, der entdeckt aber neben dem Hokkaido auch andere Sorten, die auf den ersten Blick wenig mit dem klassischen Kürbis gemein haben.

Der Spaghetti-Kürbis, der – anders als der Hokkaido – nicht rund, sondern länglich ist und eher einer Zucchini gleicht. Das Besondere an dieser Sorte: „Nachdem er im Ofen gegart wurde, sieht das Kürbisfleisch aus wie Spaghetti und kann auch entsprechend verwendet werden“, erklärt Vomberg. Die Schale sei hingegen nicht essbar. Ähnlich beliebt und vielseitig ist der Butternut-Kürbis. Anders als die Schale mit den Hokkaido-Kürbissen ist der Korb mit den Butternut-Kürbissen an diesem Vormittag beinahe leer. Er gleicht von der Form her einer Aubergine und zeichnet sich durch viel Fruchtfleisch und wenig Kerne aus.

Der Bischofmützen-Kürbis
ist besonders dekorativ

Ideal, wenn es mal schnell gehen muss in der Küche, ist der Mikrowellen-Kürbis, der in der Mikrowelle zubereitet werden kann. „Den kann man einfach füllen und dann in die Mikrowelle geben“, erklärt Vomberg. Ein besonders feiner Kürbis ist der Muskat-Kürbis, der je nach Reifegrad dunkelgrün bis hellbraun ist. „Der Muskat-Kürbis wird in der Regel bei Hauptgängen als Gemüse serviert“, erklärt Vomberg.

Einer der besonders schönen und dekorativen Kürbisse sei der Bischofsmützen-Kürbis. Der heißt so, weil er im unteren Teil einen mützenartigen, grün-orangefarbenen Aufsatz hat. Während seines Wachstums bildet der Blütenansatz einen Ring aus, woraufhin sich das Fruchtfleisch als Wulst drumherum entwickelt, erklärt der Fachmann. Die Schale ist allerdings bei dieser Sorte nicht essbar.

In diesen Tagen ist der Halloween-Kürbis ein Verkaufsschlager. Eine Meerbuscherin, die an diesem Tag mit ihren beiden Söhnen ins Apfelparadies kommt, steuert zielsicher die großen orangefarbenen Kürbisse an. „Ja genau, wir sind auf der Suche nach einem guten Kürbis zum Schnitzen“, erzählt sie. Die Kinder untersuchen derweil alle Kürbisse auf die passende Größe hin. In der nächsten Woche werden wieder viele Häuser und Wohnungen in der Stadt mit gruseligen Kürbissen geschmückt sein.