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Golfreisen und Holzschläger sind die Höhepunkte der „Rheingolf“

Golfreisen und Holzschläger sind die Höhepunkte der „Rheingolf“

Die Messe eröffnet morgen auf dem Areal Böhler, Hansaallee 321.

Das Areal Böhler wird ab morgen zum großen Treffpunkt für Golfsportler. Vom 2. bis 4. März lockt die „Rheingolf Messe“ wieder dorthin, rund 20 000 Besucher erwartet Organisator Michael Jacoby. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Thema Golfurlaub mit dem eigenen Auto. „34 Golf-Resorts aus Deutschland und Nachbarländern werden sich präsentieren“, sagt Jacoby. Das ist Rekord für die „Rheingolf Messe“ — und spiegelt einen Trend auf dem Reisemarkt wider. „Golf-Reisen mit dem eigenen Auto sind sehr gefragt“, erklärt Jacoby. Dabei gehe es nicht nur um verlängerte Wochenenden.

Laut Jacoby verbinden Golf-Reisende das Spiel auch gerne mal mit einem Städtetrip. „Manche steuern auch gleich mehrere Resorts hintereinander an.“ Für die Resorts und den Tourismus sei das eine lohnende Sache. „Ein Golfer bringt pro Tag etwa 200 bis 240 Euro in eine Region. Das ist ein hoher Betrag für den Tourismus“, sagt Jacoby. Und der Rhein-Kreis biete Top-Voraussetzungen für den Start zu einer Golf-Reise: „Innerhalb rund einer Autostunde kann man 205 Golfresorts bequem erreichen.“

Auch die wichtigen Schlägermarken stellen ihre Neuheiten vor, auf Indoor-Driving-Ranges ist direkt ein Test möglich. Golf und Gesundheit ist zudem ein großes Thema. Außerdem gibt es einen Ausflug in die Golfgeschichte. „Hickory“ lautet dabei das Zauberwort. Dabei handelt es sich um eine Nussbaumart, aus deren Holz die Schäfte klassischer Golfschläger gefertigt wurden. Heutzutage bestehen Schläger vor allem aus Stahl, Titan und Carbon. Hickory-Golf greift das Golfspiel auf, wie es vor 100 Jahren war — inklusive der Kleidung, zum Beispiel werden dabei Knickerbocker getragen. Wer möchte, kann auch selbst ein paar Bälle mit den Schlägern aus Holz schlagen.

Auf der anderen Seite steht mit der Deutschen Target-Golf Meisterschaft ein Wettbewerb. Von einem Podest aus treten zwei Spieler gegeneinander an und haben je drei Versuche, um möglichst nah ans — oder natürlich ins — Golfloch zu spielen. Alle Infos auf: Red

www.rheingolf.net