Stadt muss Radweg untersuchen: Gesperrter Radweg ärgert Pendler

Stadt muss Radweg untersuchen : Gesperrter Radweg ärgert Pendler

Seit einer Woche ist der Kreuz-Wildweg nach Düsseldorf gesperrt.

Seit der vergangenen Woche ist die Straße „Der Kreuz-Wildweg“, die vom Bergfeld in Strümp zur Rheinbrücke und damit nach Düsseldorf führt, wegen Straßenschäden vollständig gesperrt. Der Weg wird nicht nur gern für Ausflüge genutzt, sondern ist insbesondere für Pendler wichtig, die täglich mit dem Fahrrad nach Düsseldorf fahren und daher jetzt auf Alternativen mit längeren Wegstrecken ausweichen müssen.

Da sich die Schäden an der Fahrbahndecke auf einzelne Risse an der rechten Seite des Weges beschränken, ist für viele Passanten jedoch unklar, warum die Stadt sofort die gesamte Strecke für alle Verkehrsteilnehmer gesperrt hat. Denn sowohl Radfahrer als auch Fußgänger hätten genügend Platz, um den Weg zu passieren, wie beispielsweise der Meerbuscher Axel Graeser anmerkt.

Daniel Hartenstein, städtischer Abteilungsleiter Straßenbau, erklärt, dass es sich bei der vollständigen Sperrung des Weges um eine Sicherheitsmaßnahme handele. „Da sich im unmittelbaren Bereich der Schäden eine Quelle befindet und Unterspülungen nicht auszuschließen sind, gehen wir auf Nummer sicher“, berichtet er. In so einem Fall wird durch Wasser im Boden die Erde unter einer Straße weg gespült, sodass unter der Fahrbahn ein großes Loch entsteht, wodurch auch Fußgänger und Radfahrer gefährdet sind.

Das Tückische daran: Von außen lässt sich die Gefahr meist nicht erkennen. Die jetzige Situation sei aber nicht optimal, weshalb man vonseiten der Stadt bereits in der vergangenen Woche nach Sichtung der Schäden einen Bodengutachter beauftragt habe, wie Daniel Hartenstein berichtet. „Er wird diese Woche die Situation mittels Kernbohrungen bezüglich der Standsicherheit bewerten. Auf dieser Grundlage können wir dann die weiteren Schritte einleiten.“ Sollte sich der Verdacht auf eine Unterspülung nicht erhärten, könne die Straße schnell für Fußgänger und Radfahrer freigegeben werden. „Wir wissen, dass der Weg gerne von Radfahrern und Fußgängern genutzt wird.“ ak/dans

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