Aktion der Büdericher Gemeinde : Tagesausflug mit der Weißen Flotte für geflüchtete Kinder

Die Gemeinden St. Mauritius und Heilig Geist haben als Abschluss einer Ferienaktion ein besonderes Erlebnis organisiert.

(dsch) Pia-Sophie Schillings, Jugendreferentin in der katholischen Pfarrgemeinde St. Mauritius und Heilig Geist, hat mit der Stiftung Büderich als Abschluss eines sechstägigen Programms der Gemeinde für ukrainische Geflüchtete einen Ausflug mit der Fähre und dem Schiff nach Düsseldorf organisiert.

Vor der St. Mauritius-Kirche trafen sich die Teilnehmer, eingeladen waren Kinder aus der Ukraine gemeinsam mit ihren Müttern und Großmüttern. Empfangen wurde die Gruppe von einem vollbepackten Bollerwagen voller Picknick und Spielutensilien für einen frühsommerlichen Nachmittag am Rheinufer von Kaiserswerth. Zum ersten Programmpunkt am Rhein ging es mit der Freiwilligen Feuerwehr.

Die Rheinfähre Schäfer, die den Betrieb zwischen Langst-Kierst und dem Düsseldorfer Stadtteil Kaiserswerth organisiert, beteiligte sich ebenfalls an der Aktion und setzte die Gruppe kostenfrei über den Rhein. In Kaiserswerth angekommen suchten sich die Teilnehmer gemeinsam mit den Organisatoren eine schöne Stelle und schlugen das Lager am Rheinufer auf.

Es gab verschiedene Stationen mit unterschiedlichen Spielangeboten und Bastelmöglichkeiten für Kinder und Erwachsene. „Es war einfach nur berührend die Kinder trotz der schrecklichen Umstände in ihrer Heimat so ausgelassen und fröhlich zu sehen“, sagt Jugendreferentin Pia-Sophie Schillings. 

Denn zum Tagesausflug gehörte auch eine Fahrt auf dem Rhein, die Weiße Flotte hatte sich ebenfalls bereit erklärt, diese kostenfrei anzubieten. „Es war ein ganz besonderer Tag, die Aktion hat den Menschen sehr gefallen und war ein Höhepunkt unserer Aktionswoche“ sagt Organisatorin Schillings im Nachhinein erfreut.

Der Tagesausflug ist der Abschluss einer Aktion der Gemeinden St. Mauritius und Heilig Geist, die in den Osterferien begonnen hat. Finanziell ermöglicht durch die Stiftung Büderich waren die jungen Geflüchteten mit ihren Müttern und Großmüttern unter anderem auf dem Abenteuerspielplatz, in der Arche Noah und im Krefelder Zoo unterwegs. Die Aktionen wurden teils von Übersetzern begleitet und sollten dazu beitragen, die schrecklichen Erlebnisse der Geflüchteten für ein paar Stunden zu vergessen.