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Fitness, Mode und Historie auf der Golfmesse

Fitness, Mode und Historie auf der Golfmesse

17 200 Besucher kamen zur „Rheingolf“ am Wochenende — zum Shoppen und Ausprobieren.

Susanne Müller nahm den Weg aus Dorsten auf sich, um der Messe „Rheingolf“ im Areal Böhler einen Besuch abzustatten: „Ich spiele so gerne Golf, habe aber nur wenig Zeit, darum nutze ich das Wochenende, um mich zu informieren.“ Sie stoppte am Stand der Niederländerin Helen Kamphuis, denn Müller gehört zur Zielgruppe für die dort angebotenen Waren: Damenmode rund um den Golfplatz. Müller probierte Hüte auf und ließ sich umfassend beraten. Es ging aber noch mehr an den drei Tagen Golfmesse.

Fitness, Mode und Historie auf der Golfmesse

So konnten Schläger getestet, aber auch die eigene Schlagstärke gemessen werden, man konnte seine Fitness auf einer Powerplate verbessern (und sich gleich eine solche für zuhause bestellen) oder sich in Autos setzen, die in der Halle ausgestellt waren. Denn das Auto war ein Schwerpunkt: Unter dem Motto „Golfurlaub mit dem eigenen Auto“ präsentierten sich Urlaubsdestinationen mit angeschlossenen Golfplätzen, aber auch Landrover oder Jaguar mit ihren neuesten Modellen.

Zu einer kleinen Zeitreise luden Petra Manders und Menno Beelen in ihren authentischen Outfits ein: Sie präsentierten Golf mit 100 Jahre alten Hickory-Schlägern aus Nussbaum. „Wer damit spielt, muss sich viel mehr konzentrieren“, erklärt Beelen. Zum ersten Mal als Aussteller dabei war die Modefirma van Laack aus Mönchengladbach, Frank Schleicher. Er und sein Team präsentierten sportliche Mode. „Vor allem die grünen Shirts sind gefragt“, sagt Schleicher. Unternehmensberater Hanno Steiger ist regelmäßig auf der Golfmesse — als Gast. „Hier kann man echt viel ausprobieren und zu guten Preisen etwas einkaufen.“

Meerbuschs Wirtschaftsförderin Heike Reiß besuchte vor allem die Aussteller aus Meerbusch und freut sich immer über Messen, die Erfolge auf dem Areal Böhler feiern. „Die Rheingolf war die erste Messe auf dem Areal, seitdem ist viel passiert.“