Ein Café gegen das Verschrotten

Reparieren kann Spaß machen und ist gut für die Umwelt. Sonntag findet das Repair-Café statt.

Es ist ärgerlich, wenn der Toaster nicht mehr funktioniert, der Fön streikt oder der alte Kassettenrekorder einfach nicht mehr spielen will. Denn Reparaturen sind oft aufwendig und teurer als eine Neuanschaffung. Eine Alternative bieten Repair-Cafés. Dort können Bürger defekte Gebrauchsgegenstände mit tatkräftiger Hilfe von ehrenamtlichen Experten reparieren.

Nach den beiden erfolgreichen Terminen im vergangenen Jahr findet nun bereits das dritte Meerbuscher Repair-Café statt. Und zwar am Sonntag, 8. April, in den Räumen der Evangelischen Kirchengemeinde Lank, an der Nierster Straße 56.

Andrea Blaum, BUND

Organisiert wird die Aktion vom Bund für Umwelt und Naturschutz Meerbusch (BUND). Wer seine Geräte reparieren lässt, tut schließlich auch etwas für die Umwelt und vermeidet Elektroschrott. Der CO2-Ausstoß wird durch das Recyclen reduziert. „In Deutschland wird unnötig viel weggeworfen. Auch Gegenstände, die nach einer einfachen Reparatur wieder zu gebrauchen sind“, sagt Andrea Blaum vom BUND.

Besucher des Repair-Cafés können ihre defekten Gegenstände zwischen 14 und 17 Uhr an die Fachleute übergeben. Werkzeuge und Materialien sind vorhanden. Die Reparaturen sind kostenlos — Spenden sind jedoch willkommen.

Blaum weist darauf hin: „Sämtliche Reparaturversuche erfolgen ohne Garantie und auf eigenes Risiko der Eigentümer.“ Zudem bietet das Repair-Café die Möglichkeit, mit anderen Meerbuschern beim gemeinsamen Reparieren in Kontakt zu kommen.

Weitere Fragen beantwortet Andrea Blaum unter der Telefonnummer 02132/77600 oder per Email. Red

bund.meerbusch@bund.ne