Auf Meerbuscher Terrassen den Sommer genießen

Sommer-Serie Terrassen in Meerbusch : Neue Serie: Das sind die schönsten Terrassen Meerbuschs

Die Außen-Gastronomie zeigt sich ausgesprochen vielseitig. In unserer kleinen Serie stellen wir zuerst das Le Bistrot in Büderich vor.

Im Winter 2019 eröffnet, erlebt das lässige Lokal an der Dorfstraße nun seine Sommer-Premiere. Gleich an den ersten warmen Tagen kamen die zwei Terrassen ins Spiel. Darauf verteilen sich zu beiden Seiten 36 Plätze, weit genug weg vom Verkehr. Parken kann man direkt vor der Tür oder auf dem nahen Dr.-Franz-Schütz-Platz.

Die Betreiber sind Tobias und Britta Ludowigs sowie Florian und Hannah Conzen. Sie  sehen in der zentralen Lage einen klaren Vorteil. Wie auch in der Nachbarschaft zum Markt am Donnerstag und Samstag. „Wir mögen das rege Leben und Treiben, das geschäftige Hin und Her“, sagt Tobias Ludowigs. „Es entspricht unserem Wunsch, aus dem Le Bistrot einen geselligen Treffpunkt zu machen.“ Dafür haben sich die Gastronomen etwas einfallen lassen. An jedem zweiten Samstag im Monat wird eine besondere Kulinarik geboten, dazu nach Möglichkeit musikalische Unterhaltung.

Auf Maibowle und Matjes folgt an diesem Samstag, 13. Juli, „Sangria y Tapas“, spanische Spezialitäten als Einstimmung auf die dann beginnenden Sommerferien. Von 11 bis 17 Uhr werden zum Preis von 4,50 Euro hausgemachte Sangria und kleine Tapas serviert. Die passende Musik kommt zwischendurch vom Gitarren-Duo TwoForTwelve. Gelegentlich sind die Musiker Alex Vido und Martin Zinny auch auf der Terrasse der Brasserie Stadthaus in Düsseldorf zu hören. Auch dort arbeiten Ludowigs und Conzen (gemeinsam mit Barbara Oxenfort) bereits zusammen.

Die Samstags-Idee in Büderich wird auf jeden Fall über den Sommer hinaus fortgesetzt. „Wir denken dabei schon an Spekulatius und Glühwein“, heißt es.

Im Le Bistrot gab es seit dem Start einige Veränderungen. Das ursprüngliche Apéritif-Konzept als Angebot am frühen Abend konnte sich nicht so gut durchsetzen wie ursprünglich gedacht. „Anders als den Franzosen und Schweizern ist es den Deutschen kaum vertraut“, räumt Tobias Ludowigs ein. „Und ein richtiges Abendessen wollte um diese Zeit noch keiner.“ Das Kaffeestündchen mit leckerem Kuchen ist dagegen sehr beliebt. Jetzt schließt das Le Bistrot um 18 Uhr. Zum Ausgleich wird ab 8 Uhr ein Frühstück zubereitet. Und in der Morgensonne auf der Terrasse schmeckt es gleich noch viel besser. go

Mehr von Westdeutsche Zeitung