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Afrikanische Trommeln eröffnen das Stadtteilfest

Afrikanische Trommeln eröffnen das Stadtteilfest

Gourmetmeile und offene Geschäfte locken die Besucher am 29. September nach Büderich.

Büderich. Das Team an der Spitze ist neu, nicht so die Veranstaltung. „Wir haben den Sonnenblumensonntag ebenso wie die Winterwelt geerbt“, sagt Andreas Galonska schmunzelnd. Das Erbe will man gestalten: mit einer aktiven Arbeitsgruppe, neuen Ideen. Das Motto: „Erleben — Genießen“.

Seit Jahresbeginn ist er der erste Vorsitzende der Werbe- und Interessengemeinschaft (WuI) in Büderich. Das Vorstandsteam mit Galonskas Stellvertreter Robert Selders und Kassiererin Sieglinde Ipfelkofer geht mit Schwung an die Organisation des Fests am 29. September — unterstützt von der Agentur Rheinlust. Die kümmert sich vor allem um die Gourmetmeile auf der Dorfstraße.

Es soll an mehr als 30 Ständen viel Fisch geben: Lachs, Austern, Hummer, Champagner und Prosecco. Fleischfreunden werden französische Merguez angeboten. Wer will, kann auch einkaufen, nicht nur in den zwischen 12 und 17 Uhr geöffneten Geschäften an der Dorf- und Düsseldorfer Straße. „Olivenöl, Marmeladen, Honig, Käse oder Wurst“, zählt Gabriela Picariello (Rheinlust) Handelswaren an den Ständen auf.

Auf dem Franz-Schütz-Platz werden sich WuI-Mitglieder präsentieren, ein Kinderkarussell, eine Wasserrolle und ein Tennisplatz aufgebaut. Der Trödelmarkt für Kinder soll auf dem Schulhof der Mauritiusschule stattfinden. Wer will, kann noch mitmachen.

Den Versuch, das Deutsche Eck in den Sonnenblumensonntag einzubeziehen, hat man aufgegeben. In den vergangenen Jahren war es misslungen, die Besucher von der Dorfstraße in den Büdericher Süden zu lenken. „Es ist zwar Büderich, aber einfach ein anderer Teil“, sagt Andreas Galonska.

Die Geschäfte dort werden allerdings den verkaufsoffenen Sonntag nutzen. Galonska glaubt, dass jeder froh ist, wenn das Gerangel zwischen den Händlern und Standorten vorbei ist. Mit dem eigenen Fest „Urlaub am Deutschen Eck“ hätten die Einzelhändler dort jetzt ihre eigene Attraktion, nicht gegen, sondern unterstützt von der WuI, wie Galonska und Robert Selders betonen.

Michael Gorgs, von Beruf Stadtsprecher, konnte die WuI privat als Moderator des Bühnenprogramms gewinnen. Er vermittelt zwischen afrikanischen Trommeln und der Musik des Quartettvereins Sängerbund, klassischer Mode und Kimonoschau.