Adventskalender: Leise Feier mit vielen Gästen

Adventskalender: Leise Feier mit vielen Gästen

Bettina, Lars und Uwe Furchheim öffnen heute um 18.30 Uhr die Adventstür.

Der Lebendige Adventskalender in der Stadt verkürzt das Warten auf Heiligabend. Die Menschen pilgern abends zu Privathäusern, Kirchen und Kindergärten, um dort für eine halbe Stunde Adventslieder zu singen, sich einander Geschichten vorzulesen, Weihnachtsgebäck zu knabbern und Glühwein zu trinken. Da jeder Gastgeber den Abend anders gestaltet, hält jede Zusammenkunft eine kleine Überraschung parat. Heute öffnen Bettina, Lars und Uwe Furchheim um 18.30 Uhr symbolisch das 22. Türchen an ihrem Haus am Rottfeld 4b in Strümp. Sie hoffen auf eine besinnliche Zusammenkunft mit möglichst vielen Gästen. Im vergangenen Jahr waren 40 Besucher da.

Den Furchheims gefiel diese leise Feier so gut, dass sie auch diesmal wieder dabei sein wollten — zum dann dritten Mal. „Diese halbe Stunde, die wir gemeinsam verbringen, lässt sich nicht mit Geld aufwiegen, sie ist unbezahlbar“, sagt Bettina Furchheim. „Es war wunderschön. Vor allem das gemeinsame Singen der Weihnachtslieder haben Alle sehr genossen.“ Für die Gastgeber ist es außerdem eine prima Gelegenheit, die Nachbarn zu treffen, die man während der hektischen Zeit meist nur flüchtig sieht. „Der Lebendige Adventskalender fördert den Zusammenhalt in unserer Siedlung“, meint sie. „Dort kommt man mit allen ins Gespräch.“ Durch diese Kommunikation werde der Stress aus der Adventszeit genommen. „Da kann man innehalten und sich erholen.“

Die Gastgeber werden Gedichte lesen. Und sie wollen mit Hilfe einer kleinen Geschichte herausfinden, warum die Engel Ochs und Esel auswählten, um Maria und Josef in der Krippe zu helfen, und warum Löwe, Fuchs und Pfau nicht mit dieser Aufgabe betraut wurden. Kantorin Claudia Jakobs ist ebenso dabei und wird die Weihnachtslieder musikalisch begleiten. Die Furchheims freuen sich auf das Treffen und hoffen auf viele neue Bekanntschaften. „Eingeladen und herzlich willkommen ist jeder, der kommen mag“, sagt die Gastgeberin.