Probleme für ältere Menschen 102 Heimplätze in Meerbusch sind nicht belegbar

Meerbusch · Den Meerbuscher Seniorenheimen macht der Fachkräftemangel zu schaffen. Dabei haben sie eigentlich genügend Zimmer.

 Das Meridias-Heim an der Helen-Keller-Straße wird von den Aufsichtsbehörden weiterhin beobachtet.

Das Meridias-Heim an der Helen-Keller-Straße wird von den Aufsichtsbehörden weiterhin beobachtet.

Foto: Ja/Anne Orthen (orth)

Im vergangenen Sommer hatte ein Altenheim in Meerbusch Schlagzeilen gemacht. Im „Meridias-Rheinstadtpflegehaus“, Haus II, in Strümp war es zu großen Personalproblemen gekommen. 13 Mitarbeiter wurden wegen psychischer Belastungen kollektiv krankgeschrieben. Die Vorwürfe gegen die Heimleitung lauteten Mobbing, Bedrohung und Schikane. Die Pflege wurde durch Leiharbeiter aufrechterhalten, es gab einen Aufnahmestopp, die Einrichtungsleiterin wurde entlassen. Den Behörden zufolge wurden verschiedene Maßnahmen verordnet, das Haus steht seitdem unter Beobachtung. Meridias selbst hatte im vergangenen Jahr erklärt, der Betrieb der Einrichtung sei gesichert und eine personelle Veränderung vollzogen.