TSV Dormagen startet ins Handballjahr 2009

TSV Dormagen startet ins Handballjahr 2009

Mit personellen Sorgen reist der TSV zum Auftaktspiel nach Magdeburg.

Dormagen. Am Freitag fährt Handball-Bundesligist TSV Dormagen nach Magdeburg, wo am Abend noch eine Trainingseinheit auf dem Programm steht. Am Samstag startet für die Chemiestädter dann um 17 Uhr die Bundesliga nach der WM-Pause neu.

Nicht mit im Bus wird Torwart Vitali Feshchanka sitzen, der nach einer schweren Grippe vom Arzt striktes Sportverbot bis zum 12. Februar verordnet bekam, erklärte Trainer Kai Wandschneider am Donnerstag bei einer Pressekonferenz in der Dormagener Innenstadt-Filiale der Bäckerei Kraus. Angeschlagen reist Joachim Kurth mit nach Sachsen-Anhalt, nachdem er sich im Training im Hüftbereich eine Zerrung zuzog.

Wer also zwischen den Pfosten anfängt, ist noch unklar. Wandschneider: "Mattes Reckzeh ist auf jeden Fall fit. Er hat in der Vergangenheit gerade gegen Ost-Mannschaften hervorragende Spiele abgeliefert."

Szabolcs Laurencz und Konstantinos Chantziaras sind nach Verletzung und Krankheit wieder auf einem guten Weg. Sorgen bereitet aber noch Rechtsaußen Tobias Plaz, der über einen Bandscheibenvorfall unterhalb der schon mal operierten Stelle klagt.

Hinzu kam bei ihm eine Wadenverhärtung und als er am Dienstag ins Training einsteigen wollte, zog er sich bei einer "eins-gegen-eins"-Aktion eine klaffende Wunde an der Augenbraue zu, die genäht werden musste. Plaz wird wohl mitfahren, je nach Verlauf des Spiels kann es aber sein, dass Tim Henkel verstärkte Einsatzzeiten erhält.

Während Linkshänder Denis Zakharov keine Rolle mehr in den Überlegungen des Trainers spielt, denkt er daran, den erst 17-jährigen Kentin Mahé nach Magdeburg mitzunehmen. Der Sohn von Nachwuchstrainer Pascal Mahé ist nach seinem halbjährigen schulischen Aufenthalt im schwedischen Hammarby, wo er unter Staffan Olsson trainierte, wieder in Dormagen und hinterließ im Training einen starken Eindruck.

Wandschneider hätte ihn gerne mit zum Trainingslager nach Frankreich genommen, doch da musste sich der im Rückraum oder auf Außen einsetzbare Mahé einer Weisheitszahnoperation unterziehen. Inzwischen ist auch Kreisläufer Moritz Barkow regelmäßig im Training der Ersten dabei.

"Mit der Hereinnahme der Youngster ist überhaupt kein Leistungsabfall festzustellen", sagt der Trainer und lobt die langjährige Aufbauarbeit in der eigenen Jugend unter Pascal Mahé: "Das beginnt sich jetzt auszuzahlen."

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