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Niederrheinpokal: Das Sicherheitskonzept ist aufgegangen

Niederrheinpokal: Das Sicherheitskonzept ist aufgegangen

Fans beim Spiel um den Niederrheinpokal zwischen FC Büderich und Wuppertaler SV friedlich.

Büderich. Für den in der Bezirksliga spielenden FC Büderich war die erste Begegnung im Wettstreit um den Niederrheinpokal mit einem hochkarätigen Gegner besetzt. Die Spieler von René Zell trafen auf den Wuppertaler SV, der in der Oberliga für Furore sorgt.

Nicht nur der WSV spielt in einer anderen Liga als die Büdericher, auch den Wuppertaler Fans eilt ein besonderer Ruf voraus. 200 Wuppertaler Fans kamen ins Stadion am Eisenbrand, die von den rund 400 Zuschauern des Gastgebers abgeschirmt das Spiel verfolgten. Wie immer hatte der harte Kern der Gastfans seinen Teil der Tribüne mit Bannern geschmückt. Große Fahnen wurden zu lautstarken Gesängen und Trommelschlägen geschwenkt. Gute Stimmung war garantiert.

Neben dem WSV saßen die FCB-Fans durch einen Zaun getrennt brav auf ihren Plätzen. Das Thema Sicherheit war allgegenwärtig, angefangen bei getrennten Fanparkplätzen, der Polizeipräsenz und reichlich Security. Zwischen der Tribüne und dem Spielfeld bildeten Sicherheitskräfte eine Barriere zu den Spielern.

„Alles läuft so, wie wir es vorhergesehen haben: Ruhig!“, sagte Wolfgang Titze von der Büdericher Polizei. Auch Heiko Bechert, Leiter des städtischen Bereichs Sicherheit und Ordnung, teilte diese Einschätzung. Eine neue Vorgabe wurde ins Konzept eingebaut: Die Wuppertaler Fans durften nur von der gegenüberliegenden Seite des Spielfelds fotografiert werden.

Auf dem Feld machte die Gastmannschaft in der ersten Halbzeit von Anfang an Druck. Lange scheiterten ihre massiven Angriffe an Keeper Sebastian Siebenbach. In der zweiten Halbzeit konnten die Wuppertaler Kicker ihre Überlegenheit ausspielen und trafen gleich zweimal. Aus Sicht der Fans und des Vereinspräsidenten Thomas Feldges war die Begegnung trotz 0:2-Niederlage ein großer Erfolg und ein Gewinn für den Verein. „Unsere Vereinstaktik ist voll aufgegangen, und wir hatten einen schönen Pokalabend.“

Lediglich ein Vorfall wurde am Ende aktenkundig: Ein Wagen mit Wuppertaler Kennzeichen wurde nach dem Spiel auf der Necklenbroicher Straße durch einen Fußtritt beschädigt.