Leichtathletik: Spikes und Gene von der Mutter

Leichtathletik: Spikes und Gene von der Mutter

Sprinter Bernhard Hahn aus Dormagen will die 100 Meter bald unter elf Sekunden laufen.

Dormagen. Die Füße von Sprintern müssen bei den schnellen und kräftigen Tritten schon einiges aushalten. Einer, der dabei schon manch schmerzhafte Erfahrung gemacht hat, ist der 17-jährige Bernhard Hahn.

Hahn hat die Gene eines Sprinters offensichtlich von seiner Mutter Ute Weichenthal in die Wiege gelegt bekommen. Bereits mit 18 Jahren lief diese vor genau 35 Jahren die 100 Meter in handgestoppten 11,5 Sekunden. Noch heute führt sie die Kreisrekordliste bei der A-Jugend mit dieser Zeit an.

Inzwischen hält der Sohnemann immerhin den "Hahnschen Familienrekord" zusammen mit seinem drei Jahre älteren Bruder Christian, der wie er die 100 Meter in 11,28 Sekunden gelaufen ist. Da käme die Frau Mama auch in ihrer früheren Glanzzeit nicht mehr mit. Eine Zeit lang durfte Bernhard Hahn zu Wettkämpfen sogar die Spikes seiner Mutter anziehen. Inzwischen sind sie ihm aber zu klein geworden und liegen wohl aufbewahrt im Keller.

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