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Hockey: SWN-Herren stehen mit dem Rücken zur Wand

Hockey: SWN-Herren stehen mit dem Rücken zur Wand

Neuss muss gegen Kahlenberg gewinnen, um noch Chance auf Klassenverbleib zu haben.

Neuss. Nur ein Sieg am Sonntag gegen Aufsteiger Kahlenberg (14 Uhr, Stadionhalle, Jahnstraße) lässt den Herren von Hockey-Bundesligist die Chance auf den Klassenverbleib in der höchsten Spielklasse in der Halle.

„Das ist ein Alles-oder-Nichts-Spiel. Gewinnen wir gegen Kahlenberg, schließen wir zu ihnen auf und werden sicherlich genügend Selbstvertrauen tanken, um in den Spielen danach noch die Punkte holen, die zum Klassenverbleib nötig sind“, sagt SWN-Trainer Andreas Bauch vor dem Doppelspieltag bei Uhlenhorst Mülheim Samstag, 16 Uhr) und dem Heimspiel gegen den Aufsteiger, der die Neusser in der Eröffnungspartie der Hallensaison mit 7:6 besiegen konnte.

„Das ist die Partie, auf die wir uns konzentrieren müssen. Aber auch gegen Uhlenhorst müssen wir schon den Hebel umlegen“, so Bauch, der festgestellt hat, dass „das Team vom Kopf her vor allem in Düsseldorf überhaupt nicht da war. Dass es anders geht, haben wir ja gegen Rot-Weiß Köln gesehen.“

Die Kölner, die in einer vorgezogenen Partie am Dienstag Uhlenhorst mit 4:3 besiegen konnten und den Mülheimer damit die erste Saisonniederlage beibrachten, haben allerdings dafür gesorgt, dass „die Gastgeber mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch in die Partie gehen werden“, sagt der SWN-Coach: „Da müssen wir vor allem in der Abwehr voll dagegen halten.“

Die ist in dieser Spielzeit bislang die Achillesferse im Neusser Spiel. 34 Gegentreffer in vier Spielen bedeuten neben Kahlenberg (37) Minusrekord in der Westgruppe. „Das Spiel gegen Kahlenberg wird im Kopf entschieden“, ist sich Bauch daher sicher. Allerdings muss er dabei auf Axel Schmitz verzichten, der in der Partie gegen den Düsseldorfer HC einen mehrfachen Jochbeinbruch erlitt. RaW