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Handball: TVK will klaren Kopf bewahren

Handball: TVK will klaren Kopf bewahren

Treffen der Tabellennachbarn: Korschenbroich erwartet das Team der Stunde, den OHV Aurich.

Korschenbroich. Der TV Korschenbroich ist in der 3. Handball-Liga aus dem Tritt geraten. Drei Niederlagen mussten die Spieler von Trainer Ronny Rogawska zuletzt in Folge hinnehmen. Allerdings waren mit Leichlingen und Uerdingen auch Gegner dabei, die in der letzten Saison zur Ligaspitze gehörten und wohl auch in dieser Spielzeit dort anzusiedeln sind.

Durch die Negativserie ist der TVK auf den elften Platz zurückgefallen und steht nun einen Rang hinter den Gästen aus Ostfriesland, die heute Abend ihre Visitenkarte in der Waldsporthalle (Anwurf 19.30 Uhr) abgeben. Im Korschenbroicher Lager wurde das eigene Spiel und die Situation, die sich in der Liga daraus ergeben hat, eingehend analysiert. Deutlich wurde, dass man sich in puncto Spielanlage und den individuellen Möglichkeiten durchaus nicht zu verstecken braucht.

Was besser werden muss, weiß TVK-Trainer Ronny Rogawska genau: „Wir müssen in den entscheidenden Phasen eines Spiels klaren Kopf bewahren, unsere Konzepte auf den Punkt spielen und dann auch unsere Chancen besser nutzen.“ Diese zuletzt aufgetretenen Schwachstellen wurden im Training konsequent angegangen. „Die Trainingsleistungen waren erfreulich“, sagt Rogawska, der seine Mannschaft seit Wochenbeginn täglich trainieren ließ und einen deutlichen Testspielsieg (35:23) beim Verbandsligisten Hülser SV verbuchen konnte.

Rückraumspieler Simon Ciupinski konnte verletzungsbedingt jedoch keine der Trainingseinheiten absolvieren, und auch Marcel Görden ist noch gehandicapt. Hinzu kommen die angeschlagenen Daniel Mestrum und Philipp Ruch. Gut für den TVK, dass im Rahmen ihres Doppelspielrechts Max Sommershof und Thomas Wittig am Freitag für den TVK auflaufen können.

Mit dem OHV Aurich gastiert die Mannschaft der Stunde in der Waldsporthalle. Der Ex-Zweitligist hatte zwar einen durchwachsenen Saisonstart, konnte aber am letzten Sonntag Tabellenführer TuS Wermelskirchen die erste Saisonniederlage beibringen — ein deutliches Ausrufezeichen der Auricher, die in Ostfriesland über erstklassige Rahmenbedingungen verfügen.

Sei es die hochmoderne Arena, wohin regelmäßig über 1000 Zuschauer pilgern, oder die Möglichkeit, den ehemaligen deutschen Nationalspieler Jan-Hendrik Behrends für die Position im rechten Rückraum zu verpflichten.