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Handball: TV Korschenbroich will Rote Laterne abgeben

Handball: TV Korschenbroich will Rote Laterne abgeben

Das Team von Trainer Jörn Ilper empfängt am Samstagabend den TV Neuhausen.

Korschenbroich. Mit dem zweiten Saisonsieg wollen die Zweitliga-Handballer des TV Korschenbroich am Samstag, 19.30 Uhr, die Rote Laterne abgeben. Die Statistik macht allerdings wenig Hoffnung auf einen Sieg gegen den bislang noch unbesiegten TV Neuhausen, denn einen doppelten Punktgewinn gegen die Mannschaft aus dem Ermstal gab es aber noch nie.

Erschwerend kommt hinzu, dass die Flügelzange mit Mathias Deppisch und Markus Breuer nicht zum Einsatz kommen wird. Beide sind angeschlagen. Linksaußen Markus Breuer hat sich in Minden eine schwere Schulterprellung zugezogen, die ihn derzeit außer Gefecht setzt. Geschäftsführer Peter Irmen rechnet mit einer Pause von bis zu drei Wochen. Mathias Deppisch laboriert an einer Knieverletzung.

An die Aufeinandertreffen mit dem TV Neuhausen denkt TVK-Trainer Jörn Ilper gerne zurück: „Gegen Neuhausen gab es immer tolle Handballspiele — leider noch nie mit dem besseren Ende für uns. Ich finde es wird Zeit, dass sich das ändert.“ Die Statistik gibt Ilper recht. Wenn die beiden Klubs aufeinandertreffen, dann sind zumindest Spannung und viele Tore garantiert. Die Partien in der Hofbühlhalle Neuhausen gingen mit 33:30 und 31:27 an die Gastgeber, die beiden Spiele in der Waldsporthalle endeten unentschieden (30:30, 31:31).

Damit sich daran am Samstag etwas ändert, musste zunächst die deutliche Niederlage von Montag aufgearbeitet werden. Der TVK unterlag mit 23:35 bei GWD Minden. Dass seine Mannschaft an dieser Niederlage mächtig zu knabbern hätte, daran glaubte Jörn Ilper aber nicht. Man habe sich mit dem Spiel noch einmal auseinandergesetzt und die richtigen Schlüsse gezogen.

Maßgeblichen Anteil am guten Rundenstart der Gäste (7:1) hat ein ehemaliger Korschenbroicher: Thomas Bauer wechselte zur neuen Saison vom Absteiger Frankfurt an die Erms. Der Österreicher hütete in der Spielzeit 2009/2010 das TVK-Gehäuse und denkt heute noch gerne an die Zeit am Niederrhein zurück: „Unter Trainer Khalid Khan habe ich dort sportlich und persönlich bisher den größten Schritt vorwärts gemacht.“