Handball: Der TVK kann die Aufstiegsfeier langsam aber sicher planen

Handball: Der TVK kann die Aufstiegsfeier langsam aber sicher planen

Der TV Korschenbroich zieht weiter einsam seine Runden und gewinnt auch gegen Nordhemmern-Mindenerwald deutlich mit 42:30.

Krefeld. Auch der Favoritenschreck hat den TV Korschenbroich nicht vom Erfolgskurs abgebracht. Mit dem überraschend klaren 42:30 (19:15) gegen die LIT Handball Nordhemmern-Mindenerwald hat der Tabellenführer der Handball-Regionalliga West seine Bilanz auf nunmehr 46:0-Punkte ausgebaut.

Eine Woche zuvor hatte das Team aus Ostwestfalen mit dem überlangen Namen noch den Tabellenzweiten TuS Niederwermelskirchen mit 32:30 bezwungen. Gegen die Schützlinge von Trainer Khalid Khan, die vor 600 Zuschauern in der Krefelder Glockenspitzhalle nach anfänglichen Unkonzentriertheiten in der zweiten Halbzeit "sehr positiv und spektakulär", so Khan, zur Sache gingen, war die Spielgemeinschaft Nordhemmern-Mindenerwald aber chancenlos.

Ohne Simon Breuer (Bauchmuskelprobleme) und Lukas Esser (Fieber) sowie in der ersten Hälfte auch ohne Marcel Görden (Daumenverletzung) taten sich die Korschenbroicher gegen die aggressive 3-2-1-Deckung der Gäste zunächst schwer. Zudem wirkte LIT einfach ein wenig wacher - mehrfach landeten Abpraller bei den Ostwestfalen, die ihre zweite Chancen regelmäßig auch nutzten. Deshalb lag der TVK lange Zeit nur knapp vorne.

Erst ein Zwischenspurt nach dem Seitenwechsel sorgte zum Entzücken der Fans für klare Verhältnisse. Spätestens beim 31:23 eine Viertelstunde vor dem Ende war dann alles entschieden. Das Tor des Tages erzielte Markus Breuer, der sogar mit dem Rücken zum LIT-Tor traf.

"Die Mannschaft hat überragend auf unsere Personalprobleme reagiert", lobte Coach Khan, der die Leistung seiner Schützlinge als "nicht überragend, aber sehr solide" einstufte. Neben Ersatz-Regisseur Christian Rommelfanger gefiel auch Rechtsaußen Mathias Deppisch, der mit zehn Treffern auch erfolgreichster TVK-Werfer war.

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