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Fußball-Landesligisten ziehen die Notbremse

Fußball-Landesligisten ziehen die Notbremse

Nach dem VdS Nievenheim hat sich auch der abstiegsbedrohte Landesligist TuS Grevenbroich von seinem Trainer getrennt. Auf Jörg Ferber folgt Jörg Pufahl.

Rhein-Kreis Neuss. Nachdem sich in der Vorwoche nach einer Meinungsverschiedenheit der VdS Nievenheim von Trainer Varol Besikoglu und Co-Trainer Ralf Criens getrennt hatte, hat sich nun der Lokalrivale TuS Grevenbroich mit sofortiger Wirkung von Trainer Jörg Ferber verabschiedet. Als neuer Coach für den in akuter Abstiegsnot steckenden Landesligisten wurde Jörg Pufahl (Foto: Archiv) verpflichtet, der bereits am Montag der Mannschaft vorgestellt wurde und das erste Training leitete.

„Wir müssen einfach alles versuchen, um in den restlichen Spielen nochmals neue Reize und Perspektiven für die zuletzt sehr verunsichert wirkende Mannschaft zu setzen“, so der sportliche Leiter des TuS, Ralf Bedürftig.

Jörg Pufahl spielte in seiner aktiven Zeit beim Rheydter SV und stand 1990 im Finale um die deutsche Amateurmeisterschaft, das seinerzeit gegen den FSV Salmrohr mit 0:2 verloren wurde. Als Fußballtrainer arbeitete er von 2005 bis 2009 erfolgreich beim VfL Willich in der Bezirksliga. Die letzte Station als Fußballlehrer endete für Jörg Pufahl Ende 2011 beim Mönchengladbacher Bezirksligisten Fortuna Dilkrath. Auch beim TuS ist Pufahl kein Unbekannter. Für ein halbes Jahr coachte er die 2. Mannschaft, seinerzeit noch in der Kreisliga A, bevor sich die Wege trennten.

„Ich habe in dieser Saison einige Spiele des TuS gesehen. Sie gehört spielerisch zu den besseren Mannschaften der Liga. Die Probleme liegen in der Defensive, und da werde ich versuchen, trotz der Kürze der Zeit noch anzusetzen“, so Jörg Pufahls erste Einschätzung.

Die erste Partie, in der der neue Coach an der Seitenlinie stehen wird, ist für den TuS eine ganz wichtige. Nach der 2:4-Niederlage gegen den Tabellenletzten VfB Uerdingen müssen die Grevenbroicher im zweiten Abstiegsendspiel in Folge am Sonntag beim SC Rheindahlen unbedingt punkten, um nicht den Anschluss auf die Nicht-Abstiegsplätze zu verlieren.

Ihren zweiten Einsatz hat hingegen das Nievenheimer Interims-Trainerduo Dean Puseljic und Georg Pelka. Ihr erster Einsatz war nicht von Erfolg gekrönt und konnte die Talfahrt der Dormagener nicht stoppen: Beim abstiegsbedrohten TSV Eller unterlag der VdS deutlich mit 0:4. Am Sonntag wird die Aufgabe noch schwerer, wenn der Tabellensiebte bei Spitzenreiter VfB 03 Hilden zu gastieren hat. RaW