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Fechter des TSV verpassen Medaille

Fechter des TSV verpassen Medaille

Sportler aus Dormagen holen in Klagenfurt den vierten Platz.

Dormagen. Einen Achtungserfolg erreichte das Damen-Säbel-Quartett bei der Jugend-EM in Klagenfurt. In der Endabrechnung des Team-Wettbewerbs belegten Lisa Freudenberger (Tauberbischofsheim), Judith Kusian (Dormagen), Ann-Sophie Kindler (Eislingen) und Lea Ottenbacher (Tauberbischofsheim) den vierten Rang.

Besonders die Dormagenerin Kusian zeigte eine starke Leistung und brachte das Team mit einem Gefecht gegen die favorisierten Franzosen nach vorne, sodass die Deutschen überraschend 45:38 gegen die französische Vertretung siegten.

Im Halbfinale mussten sich die Damen dann jedoch dem späteren Siegerteam aus Italien mit 35:45 geschlagen geben. Auch für die Bronze-Medaille reichte es nicht ganz, im Gefecht um den dritten Platz verlor die DFB-Auswahl 32:45 gegen Russland. „Besonders der Sieg gegen Frankreich und die damit verbundende exzellente Leistung von Judith Kusian hat mich gefreut“, sagte Nachwuchs-Coach Olaf Kawald zufrieden.

Nur knapp an einer Medaille vorbei schrammte auch das Herrensäbel-Quartett bei der Jugend-EM. Die 37:45-Halbfinalniederlage gegen Mitfavorit Russland konnte auch der Dormagener Frederik Koch nicht verhindern. Zuvor hatte sich die deutsche Vertretung im Auftaktspiel gegen Belgien überraschend schwer getan, Benno Schneider (Kenten), Yannick Oberkirch (Koblenz), Frederik Koch und Thomas Görzen (Göppingen) bezwangen die Belgier dann aber doch mit 45:42.

Im Viertelfinale ließ das Quartett ein 45:41 gegen Moldawien folgen, bevor es im Halbfinale die Segel streichen musste. Im Gefecht um die Bronzemedaille musste sich das DFB-Team der Vertretung Frankreichs mit 28:45 geschlagen geben.

„Mit dem vierten Platz kann ich gut leben“, erklärte Nachwuchs-Bundestrainer Olaf Kawald. „Die Jungs haben sich reingehangen. Dass es gegen Russland schwer werden wird, war zu erwarten. Trotzdem waren wir mit den Säbelfechtern die stärkste Waffengattung des DFB bei der EM, das kann sich sehen lassen“, so Kawald abschließend. Red