Ein Spaziergang für den TuS Bösinghoven

Ein Spaziergang für den TuS Bösinghoven

Mit einem 5:2-Sieg im Finale gegen Osterath wird Bösinghoven Fußball-Stadtmeister 2013.

Meerbusch. Es gab eigentlich nur einen kurzen Moment, in dem am Sonntag leise Zweifel an dem Sieger der Meerbuscher Stadtmeisterschaft im Hallenfußball aufkamen. 4:0 hatte der Oberligist TuS Bösinghoven im Endspiel gegen den Bezirksligisten OSV Meerbusch geführt, als Osterath durch Jan Klös und Andreas Rosenthal binnen 60 Sekunden auf 2:4 verkürzen konnten. Doch die Hoffnung währte nur kurz: Florian Witte, von allen Teams zum besten Spieler des Turniers gewählt, machte eine Minute vor dem Ende mit dem 5:2 alles klar.

Zuvor hatte der Titelverteidiger im Finale ähnlich dominiert wie im gesamten Turnierverlauf. Nur zehn Sekunden waren gespielt, als Kevin Dauser das 1:0 erzielte. Eine Minute später ließ er das 2:0 folgen. Es war sein neunter Turniertreffer. Damit setzte sich Dauser die Torjägerkrone auf, nachdem er in der Vorrunde noch Ladehemmung hatte. Neuzugang Abi Kourouma (Ratingen), der einen guten Eindruck hinterließ, schraubte das Ergebnis auf 3:0, Manuel Lemke erhöhte auf 4:0. Doch abschießen lassen wollte sich der OSV nicht.

Im Halbfinale hatten die Osterather noch für eine kleine Überraschung gesorgt, als man den höher eingeschätzten Ligakonkurrenten FC Büderich klar mit 3:0 besiegte. Die Tore fielen alle in der Anfangsphase, der FCB fand im Anschluss kein Mittel, die Osterather ernsthaft in Bedrängnis zu bringen.

Platz drei sicherte sich letztlich der besser als im Halbfinale aufgelegte FC Büderich (insgesamt sieben Tore von Benny Niesen) durch ein 4:2 gegen Strümp. Fünfter wurde Adler Nierst durch ein 2:1 gegen Lank. Es war der erste Sieg für die Adler überhaupt am gestrigen Tag, während Lank zu Beginn mit Erfolgen gegen Osterath und Strümp aufhorchen ließ. Die Osterather waren sogar mit zwei Niederlagen in das Turnier gestartet und konnten sich erst durch ein deutliches 7:0 gegen Nierst einen Platz im Halbfinale erkämpfen.

Mehr von Westdeutsche Zeitung