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DHC Rheinland: Keine weiteren Wechsel geplant

DHC Rheinland: Keine weiteren Wechsel geplant

Nach der EM-Pause tritt der DHC Rheinland am Freitag bei der SG Bietigheim an.

Dormagen. Mit dem letzten Spiel der Hinrunde bei der SG Bietigheim greift am Freitagabend auch der DHC Rheinland nach der EM-Pause wieder in das Geschehen in der 2. Handball-Bundesliga ein.

Für Trainer Richard Ratka lautet das Saisonziel nach wie vor, eine sorgenfreie Spielzeit zu absolvieren, um am Ende trotz des Acht-Punkte-Abzugs einen gesicherten Platz im Mittelfeld zu belegen. „Mit dem Abstieg werden wir auf jeden Fall nichts zu tun haben“, ist der Coach felsenfest überzeugt.

Sein Blick richtet sich daher schon jetzt auf die Saison 2012/2013. „Wir wollen die Planungen weiter vorantreiben, denn in spätestens zwei Jahren soll der Bundesliga-Aufstieg gelingen. Daher müssen wir sehen, dass Michael Hegemann und Mathias Lenz voll in die Mannschaft integriert werden.“

Darüber hinaus seien bis zum Ende der Wechselfrist in zwei Wochen keine weiteren Neuzugänge geplant — auch nicht vom neuen Kooperationspartner in Düsseldorf. „Klar wären zum Beispiel die Artmann-Brüder eine Option. Aber wir müssen erst einmal abwarten, wie die finanziellen Planungen sich weiter gestalten, welche Sponsoren mitziehen und welche Spieler aus Düsseldorf sich nicht ohnehin anderweitig orientieren“, sagt Ratka.

Perspektivspielern jetzt schon zu versprechen, man plane ab Herbst mit ihnen, mache daher keinen Sinn.

In die andere Richtung könnte es hingegen noch für Daniel Schlingmann gehen, der nach dem Zugang von Lenz nur noch der dritte Torwart beim DHC ist. „Ihn nach Düsseldorf abzugeben, wäre zumindest denkbar“, hält sich der Trainer bei dieser Personalie bedeckt.

Weniger zurückhaltend äußert er sich hingegen bei Michael Hegemann, den er sogar siezt: „Herr Hegemann ist ein echter Leader, dem vor allem die jungen Spieler viel Vertrauen entgegenbringen.

Er gibt auf dem Spielfeld die Richtung vor und könnte in den entscheidenden Momenten einer Begegnung den Ausschlag geben, so dass wir womöglich auch mal Spiele mit einem Tor Vorsprung gewinnen, statt diese knapp zu verlieren.“

Dennoch ist der 48-Jährige vor der Partie in Bietigheim alles andere als sorgenfrei. Ondrej Zdráhala fällt mit einem gebrochenen Daumen noch mehrere Wochen aus, Dennis Szeczesny plagt sich mit einer Grippe herum und Andrej Petro zwickt es an der Achillessehne. Hinzu kommt der Langzeitverletzte Bastien Arnaud.

„Dennoch wollen wir in Bietigheim gewinnen“, sagt Ratka und hat dabei schon das Heimspiel gegen Hamm eine Woche später im Hinterkopf. „Die hatten zuletzt einen Lauf und sind für mich jetzt der Geheimfavorit“, warnt der DHC-Coach.