Unesco-Welttag: Kulturelle Vielfalt in Kaarst

Unesco-Welttag: Kulturelle Vielfalt in Kaarst

Die Stadt Kaarst feiert den Unesco-Welttag am Samstag mit einem eigenen Programm.

Kaarst. Am Samstag wird weltweit der Unesco-Tag der kulturellen Vielfalt gefeiert — und die Stadt Kaarst macht mit. „Der Deutsche Kulturrat hat uns im April angeschrieben“, sagt Kulturmanager Klaus Stevens.

„Städte, die ein K in ihrem Namen tragen, können sich an der Aktion beteiligen. Das ist für uns natürlich eine schöne Sache.“ Auch wenn für die Vorbereitungen nur wenig Zeit blieb.

In Windeseile schnürte das Kulturamt ein Paket, das kulturelle Vielfalt sichtbar machen und stärken soll — ganz nach dem offiziellen Motto „Kultur gut stärken“. Und das Programm, das in Kaarst rund um den 21. Mai stattfindet, umfasst gleich mehrere kulturelle Bereiche.

Los geht’s am Freitag im Bürgerpark Vorst. Dort weiht der Neusser Künstler Michael Kortländer seine Stele „Legato alla natura“ ein — eine florale Skulptur aus Cortenstahl. „Die Stelen rund um das Rathaus wurden damals nach einem fiktiven Sternenbild platziert. Die Sterne strahlen im übertragenden Sinn in die Ortsteile. Deshalb bekommt Vorst jetzt eine Stele“, sagt Stevens.

Am Tag darauf lädt die Städtische Kindertagesstätte, Büdericher Straße 17b, von 10 bis 12 Uhr zum interkulturellen Frühstück ein. „Dort gibt es viele verschiedene Nationen. Die Eltern werden landestypische Speisen mitbringen“, sagt Stevens. Kinder aus anderen Kindergärten seien herzlich eingeladen.

Wer Kultur in der Natur erleben möchte, kann sich in den Rathäusern Kaarst und Büttgen ab Montag kostenlose Karten für Kunst- und Denkmalrouten per Fahrrad holen. „Es gibt eine Nord- und eine Südtour. Beide starten am Nordkanal an der Haltestelle Kaarst Mitte/Holzbüttgen und enden am Kaarster See“, sagt Stevens.

Auf zwei Rädern werden unter anderem der Tuppenhof, die historische Braunsmühle und viele Kunstwerke im öffentlichen Raum angefahren.

Weniger ruhig wird es dagegen am Freitag, 27. Mai, im Haus der Jugend Bebop an der Pestalozzistraße. Unter dem Titel „Frauenpower“ treten drei Mädchenbands auf. Stevens: „Ich glaube, mit unserem Angebot aus Musik, traditioneller Kunst und Kultur zum Erleben zeigen wir die kulturelle Vielfalt in Kaarst.“

Mehr von Westdeutsche Zeitung