Kellerbrand in der Kreuzstraße

Kaarst. In der Nacht zu Sonntag wurde der Löschzug Büttgen gegen Mitternacht zu einem Kellerbrand an die Kreuzstraße in Holzbüttgen gerufen. Die Brandbekämpfer retteten eine Person aus einer Souterrain-Wohnung.

Sie musste ärztlich versorgt werden. Die restlichen 29 Bewohner konnten das Mehrfamilienhaus ohne Hilfe der Feuerwehr verlassen. Aufgrund der baulichen Gegebenheiten gestaltete sich die Brandbekämpfung zunächst schwierig.

Der Löschzug Kaarst wurde nachgefordert und im Laufe des Einsatzes waren insgesamt zehn Trupps unter Atemschutz zu Brandbekämpfung und Nachlöscharbeiten eingesetzt worden. Unterstützung erhielten die Kaarster von der Feuerwehr Neuss, die mit einem Atemschutzcontainer die Einsatzstelle mit neuen Atemschutzgeräten versorgte. Während des Einsatzes kollabierte eine Person. Beide Personen, die verletzt wurden, mussten aber nicht ins Krankenhaus.

Gegen 1.59 Uhr konnten die Rettungskräfte „Feuer in Gewalt“ an die Einsatzzentrale melden. Die Nachlösch- und Aufräumarbeiten dauerten bis 5 Uhr an. Im Einsatz befanden sich neben der Feuerwehr Kaarst (33 Kräfte), die Feuerwehr Neuss (drei Kräfte), Kreisbrandmeister Norbert Lange sowie Rettungsdienst und Polizei. Der Sachschaden kann noch nicht genau beziffert werden. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an. Red

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